zurück zurück Oregon & West-Coast 1991, zum Steelhead-Fischen nach Oregon
Auf einer früheren Reise, damals nach British-Columbia haben wir einen der bekanntesten, amerikanischen Steelhead-Fischer Bill McMillan**, kennen gelernt. Ich habe dann öfters mit ihm korrespondiert. Dabei hat er einmal vorgeschlagen, dass, wenn wir nach Oregon zum Steelhead-Fischen kommen würden, er uns gerne  2-3 Tage guiden, und uns dabei Instruktionen erteilen würde. 1991 war es soweit, ich organisierte ein Reise nach Oregon zum von ihm  empfohlene “Grand Ronde-River”, einem Seiten-Fluss des “Snake”, der wiederum in den “Columbia-River” fliesst. Mitreisend war, neben mir, Erich, Walter und Johann
** Bill McMillan is a fish biologist now retired from Wild Fish Conservancy who still does contract work on the recent Skagit River steelhead studies in Washington state. With many contributions to the steelhead community, McMillan also works with NOAA Fisheries scientists to develop a more accurate historical estimate of salmon and steelhead returns to the Columbia Basin. Along with his son John, he co-authored the recent book, “May the Rivers Never Sleep” (Amato Books, 2012).
Detais zum “Grand Ronde-River hier:    http://en.wikipedia.org/wiki/Grande_Ronde_River
Flug von Zürich, nach Chicago, dann nach Seattle, dann mit Regional-Gesellschaft über Pullman, nach Moscow und Lewiston Oregon Californien
1991, ich glaube es war im Oktober,  sind wir, Erich, Walter und Johann und ich, der „Einladung“ von Bill McMillan gefolgt und sind nach Oregon, zum „Grand Ronde-River“, zum „Steelhead“ fischen. Im „Grand Ronde“ soll es eine eigene Unterart der “Columbia-River”-Steelhead geben. Davon wieder zwei Versionen, Hatchery-Fish (Fischzucht)  und Wild-Fish (Natur gelaichte Fische)  Während die Zuchtfische nicht so grosse Kämpfer seinen, die Wildfish umso mehr Über Chicago sind wir nach Seattle geflogen, haben dort übernachtet und am andern Tag mit einer Regional-Gesellschaft, über Pulmann, und man glaubt es nicht, Moscow, nach Lewiston geflogen. Hier wurden wir vom Lodge-Inhaber abgeholt und zur Lodge, die direkt am Fluss liegt, gefahren. Dieser Teil von Oregon liegt hinter den Küstenbergen und ist eher arid (trocken) Eine ganz eigenartige Landschaft, schon aus dem Flugzeug sichtbar, mit tief ausgefressenen Tälern, in weichem Löss-artigen Boden. Bedeckt entweder mit wie “Weizen” aussehendem Gras oder mit Föhren-ähnlichen Tannen. Die Lodge war irgend so ein Zwischending zwischen Holzhütte und Wildwest- Film-Ranch-Haus. Unsere Schlafgelegenheit befand sich etwas erhöht, über dem Haupthaus. Überschwemmung-sicher.? Auf einer kleinen Terrasse, mit wunderschöner Aussicht zum Fluss und weit das Tal hinunter,  hatte es sogar einen geheizten Jacuzzi-Pool, den wir am Abend gerne nutzten. Ich hatte wegen der doch langen Anreise für 10 oder 14 Tage gebucht, das hätten sie noch nie gehabt. Andere Gäste, wohl noch nie aus Europa,  kämen nur tageweise oder übers Weekend. Bill weihte uns dann an 2 Tagen in die hohe  Kunst des “Dry-Fly-Steel-Head- Fischens” ein. Eigentlich, grobgesagt, das was sonst eine Fliege nicht machen darf, dreggen an der Oberfläche, das reizt aber die tiefstehenden Fische zum Anbeissen. Er hat auch extra solche speziellen “Fliegen” entwickelt (Bombers & Co). An Details kann ich mich nicht mehr so genau erinnern, aber alle hatte je 2-3 Fische, auch „Wilde“. .
Facts zu Oregon: http://de.wikipedia.org/wiki/Oregon
Gegen Ende der ersten Woche kam dann ein Alaska-Tief, und die Temperatur sank plötzlich, tws bis unter Null, mit gelegentlichem, leichten Schneetreiben und das hat die Fischerei schlagartig beendete. daher unternahmen wir noch einen Ausflug bis Enterprise. Da wollten wir Bison-Steak essen. Das bekamen wir auch, ich habe gar nicht gewusst, dass Fleisch so zäh sein kann, dazu gab es Coca Col. Sie hätten keine Alkohol-Lizenz
Wir versuchten es dann auch noch an einem ganz andern Ort, aber auch vergebens. Nannte sich “Shoumaker’s Place, am Oregon-Trail. Hier trafen wir sogar noch die ganz seltenen wilde Truten an
Nach 2-3 ergebnislosen Tagen verliess mich die Geduld und weil niemand mitkommen wollte, bin ich allein zurück nach Seattle geflogen. Im Airport habe ich alle Mietwagenschalter abgeklopft und gefragt, ob sie nicht einen Mietwagen hätten, der zurück nach San-Francisco gebracht werden sollte, alles um nicht den Einweg- Zuschlag zahlen zu müssen. Beim letzten Schalter hatte ich Glück,ich müsse halt nehmen was zurück müsse. Ich fuhr dann an Portland vorbei durchs “Burgunder- Wein-Gebiet” an die Küste runter, total schlechtes Wetter. Ab da folgte ich der Küstenstrasse bis hinunter nach San Francisco. Ich holte dann mit einem andern Mietvan meine Freune am Airport ab, die auf Ende Woche aus Boise angeflogen kamen. Keiner hatte auch nur noch einen Biss. Wir sind dann noch 2-3 Tage in SF geblieben und haben die Umgebung erkundigt, ua hatte wir eine Einladung von Martell in St.Gallen, doch “Trefeten Vinery” im Napa-Valley zu Besuchen, da wäre ein Schweizer “Winemaker”, der sich über unsern Besuch freuen würde.
Bitte zu Beachten: Ich weiss gar nicht mehr, ob ich damals auch Dia’s gemacht habe. Gefunden habe ich keine mehr. Daher sind alle Bilder aus einem damals gedrehten S-VHS-Video-Film heraus kopiert, was die Bildqualität auch nicht verbessert hat
http://www.nps.gov/muwo/index.htm
http://www.fishingtipsdepot.com/steelhead-fishing-tips.php
Oregon, das US-Apfel-Land
Zwischenlandung in Moscow
Grand Ronde-River im tief eingefressenen Canyon
Das Haupt-Haus der Lodge
Der Besitzer
Bei der Brücke in Troy
Walter am Wasser
Erich balanciert auf den schlüpfrigen Steinen
http://de.wikipedia.org/wiki/Maultierhirsch
Das nächste “Kaff” war Troy
http://en.wikipedia.org/wiki/Troy,_Oregon
http://www.defenders.org/bighorn-sheep/basic-facts
Snake-River
Mount Hood