14. Montag, Vom CP aus, nach Ballina zum Einkaufen und Gas auffüllen,  dann auf der Küstenstrasse R297 bis Easky und da zum Strand. Riesen Wellen, die sich schon weit draussen brechen.Gas gibt es hier: (http://www.gillgroup.ie/- bkland_gas.php) ,
Dieser “befiederte Besucher” war ganz wild auf den Aussenspiegel. Immer wieder kam er angeflogen und flatterte ganz wild vor dem Spiegelbild, bis er endlich müde wurde und sich niedersetzte.
Nachher weiter nach Sligo, dann weiter auf der N15 bis zur Abzweigung zum 2. Land- Spitze (Ballyconell-Beach) oberhalb Sligo. Einmal scheint die Sonne und 5 Minuten später regnet es, und kurz darnach wieder Sonne. Riesen Wellen branden an den Klippen und spritzen haushoch, das WoMo wackelt im Sturm. KALT !!
15. Dienstag Von der Ballyconell-Beach zurück zur N15 und wei- ter bis Bundoran, fast an der Irisch-/ Nord-Irisch- en-Grenze. Von den militärischen Grenz-Befestig- ungen, die wir noch bei unserem ersten Aufenthalt 1988 in Beelleek, zum 1. Sedge-Club- Jubiläum (20 Jahre) gesehen hatten, ist nichts mehr zu sehen. Man merkt kaum, dass eine Grenze überschritten wird, nur dass die Preise nicht mehr in Euro sind, sondern in UK-£. Wir sind dann noch ein Stück ent- lang des Lower Lough Erne gefahren, aber nichts mehr aus der damaligen Zeit erkannt. Es waren auch keine Fischer-Boote auf dem See zu sehen. Daher wieder umgekehrt und über Ballyshannon nach Donegal gefahren, dort am Pier ausgedehnte Rast gemacht. Stadt- Bummel und CD’s gekauft. Ich habe dort 1988 ein “Harris-Tweed”-Jacket ge- kauft, aber wo, habe ich nicht mehr gefunden Dann weiter entlang der Küste bis Killybegs, jede Menge grosse Trawler im Hafen, aber es ist nicht möglich Fisch zu kaufen, der einzige Shop ist zu. Daher weiter bis „Teelan-Pier“ am gleichnamigen „Fjord“. (54.623478°/ -8.632709°) Wir stehen hier alleine vor dem Pier. Es hat jetzt dort draussen auch eine Elektro-Säule mit 2 CCE- Anschlüssen, aber ob Strombezug möglich gewesen wäre, konnte ich nicht erfahren. Ist wohl für Jach- ten o.ä. gerechnet. So langsam stinkt mir die ewige Berg- und Tal- Fahrt, auf diesen welligen und engen Strassen. Das Wohnmobil schaukelt sich in diesen Wellen  manch- mal beängstigend auf. Das Wetter hat sich bis auf ein paar Schauer auch gebessert, aber der kalte Wind verhindert längeres Draussen sein.
16.Mittwoch Am Morgen von Teelin aus zurück nach Carrick, dann über Glencolumbkille nach Ardara und weiter nach Portnoo, wo wir jetzt an einem riesigen Strand mit fein-stem Sand stehen. Der „Promenade“-Parkplatz hat Toiletten und Frisch-Wasser. Jede Menge unbewohnte „Mobil- Homes“ in „riesigen“ „Siedlungen“. Den Rest des Tages mit längerer Strand-Wanderung, mit nackten Füssen, ausgeführt. Das Wasser fühlte sich gar nicht so kalt an! Dann gleich am Ort übernachtet. (N54.839089/-8.450379)
17. Donnerstag (Maria Himmelfahrt) Von Nam-Portnoo nach Dunglow, dann auf der N- 56 bis Dunfanaghy, (Mittag-Rast am „New Lake“ IR-149 N55.170028 / W007.982306,) auch hier, alle Boote unbenutzt) dann nach Letterkenny. Weiter nach Derry (Londonderry), Stadt schön umfahren und dann weiter entlang dem Ost-Ufer des Lough Foyle bis Benone-(Strand). Benone ist 3- 4 km von der Fähre am oberen Ende des Lochs weg. Riesige feinsandige Strände. Die von den Gezeiten angeschwemmten Blatt-Algen werden täglich durch lokale Bauern mit einer speziellen Maschine am Traktor, gereinigt
18. Freitag, Vom Benone-Strand, nach Spaziergang, (kalter, ei- siger Wind), weiter entlang der Küste, um Coler- aine herum, dann das “berühmte“ Buschmills aus- gelassen, (wer kann am Morgen schon Whiskey probieren?) an den Ruinen von Dunluce-Castle vorbei, weiter der Küste folgend, nach Ballycastle und Cushendun (Mittag-Rast, hohe Wellen). Dann quer durchs Land nach Antrim, wo wir an den Lough Neahg-See wollten, aber ein Stück Autobahn bei Ballymena hat mich verwirrt und ich bin auf der Belfast-Strasse gelandet. Daher gleich auf der Autobahn um Belfast rum nach Bangor gefahren, wo wir jetzt „Mitten in der Stadt“ an der Marina stehen (N54.665296 / W005.667704) (Platz für lange WoMo beschränkt). Gleich neben dem Hafen-Gebäude hat es einen Platz, auf den fand gerade ein Food-Festival statt. Stände aus aller Herren Länder, von griechischem Baklava, belgischen Kokos-Makronen und deut- schen (Brat-)Würsten, gegrillt über riesigem, off- enem Holzkohle-Grill, gab der schön warm!!. Hundert Meter weiter ist die High-Street, mit jeder Menge Pizza- / Fish&Chips- /und China- Läden
19. Samstag Von Bangor aus, auf die ARDS- Halbinsel, dann al- les entlang der Küste, bis nach Ballywalter. Dort Mittags-Rast. (N54.457611/W005.437224) Weiter an der Küste entlang, bis an die untere Spitze. Dort gibt es die Auto-Fähre über Loch Strangford, (Preis um 14 Pfund) weiter nach Downpatrick. Etwas eingekauft. Zurück zur Küste, nach Newcastle, um die Mourne-Mountains her-um, nach Newry. Ein Stück Autobahn bis nach Dundalk, dann zurück zur Küste bei Castlebellington, nach Anna- gassan. Dort stehen wir in einem kleinen Hafen, mit Blick auf die riesige bei Ebbe fast trockene, Dundalk-Bay. (N53.884714 /W006.348579) Ein Mann erzählte mir, hier seien früher die Wik- inger an Land gegangen. Ein paar hundert Meter entfernt, hätte man mitten im Feld ein Long-Boat gefunden. This coastal village has a sur-prisingly eventful past. Originally, a small port with a busy harbor pier; the Norsemen captured the settlement in 831. It wasn't until 928 that the Vikings were eventually defeated by the native Irish and driven from the locality. Resources in the area include salmon and trout fishing in the confluent rivers of the Dee and the Glyde
20.Sonntag, von Annagassan aus zur Autobahn M1, und alles südwärts, um Dublin herum und weiter bis kurz vor Wexford, dort zur Küste abgebogen und stehen jetzt dort hin- ter den hohen Dünen, bei Curracloe (IR221) (N52.388219/W006.36498) am Strand. Am Abend fahren wir noch nach Rosslare fürs Ticket und dann in die Nähe, nach (IR225 Helen`s Pier) (N52.228808/W006.324498) um zu übernachten. Nur 6 km vom Hafen weg. Wir müssen schon um 08.00 dort sein. Noch oben in Bangor haben wir beschlossen, den Irland-Aufenthalt langsam zu beenden. Inzwischen wird es aber etwas wärmer und der Wind bläst nicht mehr so eiskalt. Ja wenn es immer so gewesen wäre!! Per Mobil-Telefon habe ich von unterwegs die Fähre nach England auf Montagmorgen 21.Mai, 09.00 umgebucht. Einer der letzten Tage, ohne fast doppelten oder dreifachen Preis.!! So sollten wir auch die Kanalfähre noch an Wochen-Tagen erreichen, wo in der Nacht noch günstiger Preis herrscht.   Gegen Wochenende steigen auch dort die Preis auf das 3 bis 4 fache. Vielleicht haben die Feiern zum Thronjubiläum Anfang Juni, bereits Einfluss auf die Preise? So sollten wir auch die Schweiz noch vor dem grossen Pfingstverkehr erreichen
21.Montag Am Morgen beim Erwachen herrscht dicker Nebel, wir sind aber doch um 8 Uhr am Terminal in Rosslare. Jetzt ist aber kein Schiff da. Das Schiff hatte Verspätung, weil auch draussen auf See, dicker Nebel herrschte. Nach etwa einer halben Stunde traf dann die Fähre ein und musste aber erst noch entladen werden. Je näher wir uns Fishguard in England näherten, um,so schöner wurde das Wetter. Unterwegs per Internet, Tickets für die Kanal-Fähre bestellt. Günstiger Preis nur noch am Mittwoch-Morgen, Früh um 02.00 Uhr. Nach der Ankunft in Fishguard, noch einen Spaziergang, in der Sonne, auf der „ewig“ langen Hafenmole gemacht und auf dem Gratis-Parkplatz (N52.001711/ W004.992643) etwas ausgeruht. Anschliessend zu einem Stellplatz in Llanelli (Wales) gefahren (N51.798200/ W004. 069600) Leider existiert der nicht mehr, daher haben wir uns beim dortigen Sportplatz in eine Ecke gezwängt. Keiner der Velofahrer oder Hunde-Gassi-Geher hat etwas gesagt
22. Dienstag Auf dem Rückweg von Wales gegen Dover ist die grosse Severn-Brücke gratis. Da diesmal rund um London(M-4/M-25 / M-20)) kein Stau herrschte, kamen wir schneller voran als gedacht. Daher in Dover gleich zum Terminal runter für die Tickets. Als ich fragte, ob ich auch auf ein früheres Schiff könne, hiess es für 20 UK- Pfund Aufpreis, könne ich gleich aufs schon wartende 18.00 Uhr-Schiff. Anstatt noch bis 2 Uhr in der Frühe zu warten, habe ich bezahlt. Immer noch günstiger, als wenn ich im Internet auf dieses Schiff gebucht hätte! Nach der Ankunft in Dünkirchen haben wir dann gleich auf dem grossen Terminal- Parkplatz übernachtet
23. Mittwoch Am Morgen noch im dortigen Auchan eingekauft und den Tank gefüllt (Diesel 1.34.9) und sind dann über die A-25 bis Lille, dann nach Mons, Charleroi und Namur. Dann auf der E-26/A-6 bis Luxemburg, dort bei der BP- Tankstelle, bald nach der Grenze, wieder den Tank gefüllt (1.24). Noch bis Guenage gefahren, neben der A-3 Rich- tung Metz, (N49.298114/ E006.192654) Dort übernachtet
24. Donnerstag Von Guenage wieder zurück auf die Autobahn nach Metz, dann nach Strassburg und Mulhouse, dort noch im grossen Carrefour, noch für Pfing- sten eingekauft und den Tank gefüllt (€ 1.34.4) und dann über Basel nach Hause, wo wir am späteren Nachmittag müde ankamen. Am TV dann von 10 Kilometer-Stau am Gotthard gehört
zurück
Ballina
Bundoran
Donegal
Killybegs
Teelin-Bay
In Erinnerung an die Mönche, die von hier, im 5. Jahrhundert,  nach Island segelten
Portnoo-Panorama
New-Lake
Benone-Strand
alte Bushmill-Distillery
nähe Giant’s Causeway
Cushendun
Bangor
Ballywalter
Loch Stangford,  Portaferry
Annagassan
Curracloe
St. Helen’s Pier
Rosslare Harbour
Fishguard
Dover
zurück Irland 2
(N52.228808/W006.324498)
Kommentar unserer Irland-Reise: 1.) zu mindestes 2012, waren wir wettermässig zu früh unterwegs. Meerwasser 7 °C 2.) die im WoMo-Verlags-Büchlein genannten SP waren zu dieser Zeit meist leer, daher ok 3.) “Frei-Stehen” war problemlos möglich. Die wenigen, offenen CP, eher sehr gut besetzt 4.) Wer sich nicht scheut, Kanal-Fähren auch nach Mitternacht zu benutzen, kommt meist viel günstiger weg 5.) WoMo’s die breiter als 2.30 m sind, sollten auf Nebenstrassen Vorsicht walten lassen. Aeste die in die Fahr-       bahn ragen, weiche holperige Strassenrand-Zonen
im Frühling 2012  nach Irland