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Vorwort: Als „Reiseführer“ habe ich das Buch „Mit dem WoMo nach Irland“ vom WoMo-Verlag benutzt, obwohl ich sonst, spez- iell für Griechenland, nicht viel davon halte, da es an den dort angegebenen Stellplätzen immer zu viele deutsch- sprachige und andere „Freisteher“ hat. Die im Irland-Büch- lein empfohlenen Übernachtungsplätze, zumindest die, die wir besucht haben, kann ich grösstenteils auch empfehlen. Nur das viel erwähnte „BADEN im Meer“ wird für uns Nor- mal-Bürger wohl erst im Hoch-Hoch-Sommer möglich sein (jetzt im Mai, Wasser um 7 °C, und ein ständiger, sehr kalter Wind vom Meer her) Reisebericht 28. April, Samstag, Um 06.30 von zu Hause abgefahren. Über Basel auf der A35 durchs Elsass nach Strassburg, dann bis Metz. Weiter nach Luxemburg (dort getankt, Diesel 1.27,7),dann nach Belgien. Das Navi zeigte mir kurz vor Namur einen etwa 20 km von der A-4 entfernten Übernachtungsplatz an. Als wir aber auf Nebenstrassen hinkamen, war der SP doch ein Camping- platz. Da wir wie immer schon am Morgenfrüh abfahren wollen und dabei alle Campingpatz Gäste wecken würden, bin ich etwas zurück gefahren, ins nächste Dorf, auf den grossem Parkplatz bei den Sportanlagen, wo wir in aller Ruhe übernachteten. Auf dem Platz hatte es eine “Fritten- Bude”, daher mussten wir unbedingt die viel-gelobten bel- gischen Pommes-Frites probieren. (Waren sehr gut) Inzwischen zeigt sich ein ganz komisches Problem mit meinem Navi. Gleich nach der CH/F-Grenze, fährt das kleine Garmin-Auto “neben der Strasse in der Landschaft” und es werden nur noch rudimentäre Daten angezeigt. Kaum die Grenze zu Luxemburg überschritten, alles wieder normal, auch in Belgien alles normal, aber kaum zurück in Frankreich, “spinnt” es wieder. Ob das etwa an Sarkozy und Hollande liegt?   29. Sonntag In aller Frühe zurück zur A-4 bis vor Namur, (unterwegs, obwohl es erst 07.00 am Sonntagmorgen war, bei einem Bäcker frisches Brot und Kuchen gekauft) dann über Charleroi-Mons-Lille-A-25, nach Dunkerque zur DFSD-Fähre ge- fahren. (Kaum in Frankreich, spinnt das Navi wieder). Dort im Terminal auf die 02.00 Fähre gebucht (Wenn über Internet, dann 49 Euro einfach). Vor dem Ticket-Terminal kann man gut stehen und schlafen/warten.(N51.019790 / E2.192302) Um 23 Uhr zur Fähre gefahren. Beim Check-in sagte die Dame, wenn wir wollen, können wir schon mit dem 24 Uhr- Schiff fahren, daher gleich weiter zum schon wartenden Schiff. 30. Montag Am-Morgen um 01.30 (UK-Zeit!!) in Dover angekommen. Am Hafen keine Möglichkeit zum Stehen gefunden, daher auf dem Zubringer zur M-20 (nach London) gefahren, bis zum 1. Parkplatz, dort etwas geschlafen. Bei Tages- anbruch (strahlender Sonnenschein) auf der M-20 zur M-25 (London-Ring Road) und M-4 (West) bis Carmarthen in Wales gefahren, dort an einer Service- Station, weit abgelegen, übernachtet. MAI 01. Dienstag dann bis Fishguard, zur Fähre nach Irland. Nur hin kostet aber schon 181 UK-£, zurück, am 30.5 „nur“ nochmals 135 UK-£. Da das Navi auch in England spinnt, die Wartezeit aufs Schiff benützt und dank Gratis WiFi auf dem Parkplatz vor dem Terminal, den Navi-Karten-Satz neu heruntergeladen. Das Wetter ist in der Zwischenzeit wieder kalt und unfreundlich geworden. Spazieren gehen, ist bei dem kalten Wind nicht gerade ein Vergnügen. Hier hätte es einen grossen frei- en Parkplatz, der sich auch zum Übernachten eignet: N52.001875/W-4.992943 Die Fähre geht um 14.30 und kommt um an 17.30 in Rossare-Hafen an. Da es Sonntag ist, sind die Tankstellen nicht bedient, aber mit “Maestro” geht es, aber nur für festen Betrag. (Diesel=1.44 €) Übernachtet in Rosslare-Strand, an einem Strand-Parkplatz. Das 1. Mal Fish&Chips aus dem nahen „Restaurant“ gegessen. Gar nicht schlecht    
Irland im Frühling 2012  nach Irland
02. Mittwoch Von Rosslare aus, das erste Mal auf schmalen ** irischen Strassen ** unterwegs ** ** Nebenbemerkung: die Nebenstrassen verlaufen normalerweise zwischen 2 Hecken und die oberen Teile der Hecken und Bäume sind nicht richtig zurück geschnitten und schlagen dann gerne ans Dach des WoMo. Auf beiden Seiten der „Strasse“ hat es gelbe Linien, dort wo der Teer aufhört. Daneben ist dann nur noch weiche Erde! Vielfach hat es in der Seiten-Linie und der Mittel- Linie, erhöhte „Katzenaugen“ eingelassen. Die Kunst besteht nun darin, mit dem breiten WoMo so zu fahren, dass die Reifen immer innerhalb der Katzenaugen bleiben, sonst holpert es ständig. Sollte einer entgegenkommen, ist ausweichen angesagt, da es sonst zu eng ist. Aber im Grossen und Ganzen wissen die Einheimischen damit umzugehen. Eine zweite Eigenheit der irischen Strassen, ist deren Welligkeit, das bringt dann gerne das WoMo zum Aufschaukeln, was sehr verunsichert. Auf der Strecke Bridgetown- Wellington-Bridge, auf eine lange schmale Halbinsel gefahren, dem Hook Head (mit Leuchtturm (N52.124125 / - 6.9300695), dann weiter zur Fähre bei Passage East (12 € für 500 Meter), weiter nach Waterford und um Cork herum. Dann auf der N-71 bis Kinsale Castle, dort auf dem Parkplatz bei der Festung über der Bucht, übernachtet
3. Donnerstag Von Kinsale, auf der Coast-Road über Clonakilty, Skibbereen, Kilkilleen, Skull, Toormore (das Mizen- Head haben wir ausgelassen) nach Bantry und Glengariff, wo wir im „Natur- Park“ übernachteten (N51.75310 / W 009.56685)
04. Freitag In Glengarriff beginnt die Umrundung dieses Zipfel, genannt der „Ring of Beara“, als Konkurrenz zum nächsten “Zipfel”, dem viel touristischeren „Ring of Kerry“. Die enge, aber verkehrsarme Strasse, folgt schön der Küste, bis ans innere Ende bei Kenmara. Hier würde der „Ring of Kerry“ beginnen, aber den überlassen wir andern und fahren weiter nach Killarney und weiter zum nächsten Zipfel, der Dingle Halbinsel, bis Inch-Beach, wo wir übernachten (N52.142048/-9.981458)
05. Samstag Zuerst nach Dingle, dann auf die „Ring of Slea- Head“- Rundfahrt, bis wieder Dingle, dann über den Connor-Pass zur Fermoyle- oder Brandon- Bay- Beach (IR062) N52.243194/-10.125222). Nach ausgedehntem Strand- Spaziergang, der Strand ist nur rund 10 Kilometer lang, dort auch übernachtet 06. Sonntag Nach nochmaligem Strand-Spaziergang,(kalt, kalt, kalt) entlang der Küste, nach Tralee, zum dortigen stadt-eigenen Campingplatz, vorher aber noch auf der nördlichen Seite der Tralee-Bay raus bis Fenit. Dort hat es einen langen Hafenpier bis zur Samphire-Insel raus, mit Denkmal für St. Brendan und ein paar Muster von Mönchs- Klausen. Zurück zum City-Campingplatz, den wir nach ein paar Irr- ungen und Wirrungen auch fanden. (CP =23€, inc. Strom,) sehr schön angelegt. Jetzt endlich Zeit um mein „spinnendes Navi“ zu reparieren. Dank Rat aus dem Garmin- Forum: „Hard-Reset“ machen !!, geht es jetzt wieder einwandfrei. So ist das Fahren deutlich einfacher.
7. Montag, Bank-Holiday, wäre eigentlich wie der 2. Feiertag. (Oster/Pfingsten) Aber teilweise haben gewisse Supermärkte doch offen. Da wir am Dienstag bei VW in Limerick die vorderen Bremsklötze wechseln wollen, erstmals nach Foynes am Shannon-River gefahren. Foynes liegt am Rande einer hügeligen Landschaft am südlichen Ufer der Münd- ung des Flusses Shannon. In der Anfangszeit der Luftfahrt war der Ort der westlichste Startplatz an der europäischen Atlantikküste für Flugboote. Dies änderte sich, als 1942 der nahegelegene Flughafen Shannon-Airport, in einem Moorgebiet, auf der nördlichen Seite des Flusses, eröffnet wurde. Der Startplatz für Flug- boote schloss im Jahre 1946. Am Ort gibt es das “Foynes Flying Boat Museum”, ein Museum über Flugboote. Von Foynes aus ist LIMERICK nur noch 30 km weg. In Foynes haben wir neben dem Jacht-Club einen Super-Stell-platz gefunden, zwar keine V+E, aber schöne Aussicht direkt auf den stark sich in der Wasser-Höhe verändernden Shannon-River, und den Hafenbetrieb. (N52.613236/ W009.111588)
08. Dienstag Am Morgen von Foyles aus, nach Limerick gefahren. Bein VW-Vertreter festgestellt, dass die erst um 09.00 aufmachen (!!) Als die endlich auf hatten, festgestellt dass die keine pas-senden Brems-Klötze hatten. Müssen aus England bestellt werden. Sollten aber bis Morgen früh da sein. Nach ein bisschen durch die Gegend fahren, z.B zum Shannon-Airport, wieder an „unserm“ SP in Foynes gefahren und sehen jetzt dem steigenden und fallenden Wasser des Shannon zu. Spaziergang ins Dorf, hier herrscht wirklich Krise, bald jedes zweite Haus oder Geschäft ist zu oder zu verkaufen. Ganz dringend wären die Bremsen nicht gewesen, aber gelegentlich leuchtet die Warnlampe für abgenützte Klötze auf. Geplant ist anschliessend an die Reparatur, nach Tarbert zur Shannon-Car-Ferry (WoMo-Preis=20€) und dann entlang der Nord-West-Küste nach Norden. Auf der Nordseite des Shannon ist der Umweg über Ennis viel zu gross
09. Mittwoch Wieder nach Limerick zu VW. Fast nicht zu glauben, Klötze waren pünktlich um 09.00 da. Nach einer halben Stunde Arbeit, wieder über Foynes, entlang des Flus- ses zur Shannon-Ferry gefahren und am rechten Ufer des Shannon auf die Spitze raus (zum Loop Head) mit dem Leuchtturm. Stehen jetzt allein auf dem grossen Parkplatz dort. (N 52.560953/W 009.930065) In der Zwischenzeit hat das Wetter total zugemacht. Regen, dicker Nebel. Aus der Besichtigung der hohen Klippen und der Vogel-Felsen wird nichts. Daher mit einem dicken Steak und einer Flasche Wein den Abend gerettet.
10. Donnerstag Am Morgen noch immer Hudel Wetter. Auf dem ganzen Weg nach Norden Regen und Nebel oder sonst diesig, daher auch die berühmten „Cliffs of Moher“ links liegen gelassen. Stehen nun kurz vor Galway an einen Beach, mit kl. Hafen (IR87-Rinville-Park, N53.245593/W008.961796). Während ich im Hafen Wasser auf- füllte, kam ein Mercedes gefahren, der Mann sprach mich an, woher,wohin und so. Stand im kurzärmeligen T-Shirt im beissenden Wind und Regen. Als ich fragte, ob er nicht friere, sagt er, nein, nein er gehe ....jetzt baden. Frage : wie “warm” ist denn das Wasser?    So, 7°C
11. Freitag Man glaubt es nicht, am Morgen sah man durchs Dachfenster blauen Himmel. Nach dem Frühstück, nach Galway hinein, zum Einkaufen und Tanken. Trotz Navi-Hilfe landete ich immer in einer falschen Strasse, einer Sackgasse, mit Mauer gegen das Ein- kaufszentrum zu. Nichts, aber auch gar nichts, er- innerte mich an meinen letzten Aufenthalt dort. Ist auch schon ein „paar“ Jahre her (1993) und mit Mietwagen vom Airport ins Hotel und dann in den Norden zu unserem Ziel,(Delphi- Fishery, nahe Leenane) ist auch nicht das Gleiche, wie heute mit dem WohnMobil. Anschliessend alles entlang der Küste bis Maam- Cross, an der Brücke über den River Screeb, Mittag- Rast eingelegt und überlegt ob ich fischen soll, dann kamen aber 3 Einheimische, also weiter entlang des „Coastal-Drives“, nach Cloonisle Quay (IR92) (N53.433917/ W009.856528), zwischen Cashel und Roundstone. Stehen jetzt an diesem einsamen, kleinen Landungssteg. Noch immer scheint die Sonne. Dort in aller Ruhe übernachtet.
12. Samstag, Am Morgen auf dem Coastal-Drive über Rundstone nach Clivden, dann nach Lederfrack und Leenane. Am River Eriff, beim Aaslegh-Wasserfall, angehalten und das letzte Beat besichtigt. Wäre wunderschön auf Lachs, aber kein Mensch dort. Dann weiter an den Bundorragha-River und zur „Delphi- Fishery“, wo wir 1993, zum 2. Sedge-Club-Jubiläum, (25 Jahre) Fischer-Ferien verbrachten und über diese Route weiter nach Luisebourgh, (der Metzgerladen, wo wir meist den Fleisch-Einkauf für unser Gruppe machten, gibt es noch, nur das U von Butcher ist auf die Strasse runtergefallen. weiter zum „Mallarany-Strand” (N53.897529° W-9.783776°), dort übernachtet. Sonne bis in die Nacht. Aber starker, kalter Wind
13. Sonntag (Muttertag) In der Nacht kommt wieder Regen auf, mit zu- sätzlich Sturm. Wohnmobil wackelt richtig im Wind. Den Mittag in Bemullet, an der Binghamstown- Beach verbracht. Den ganzen Tag starker Wind und Regen. Unterwegs, bei den Megalith-Gräbern von Ballyglass zwar angehalten, aber der Sturm mit Regen und Nebel verhinderte die Sicht auf die dortigen Klippen. Daher, am späteren Nachmittag, bei Ballina, (dort Lachs-Fluss River Moy) auf den dortigen Campingplatz (23€) gefahren. Hier in aller Ruhe Mensch und Wohnmobil retabliert
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Fishguard-Terminal-Einfahrt
Rosslare-Harbour
Hook-Head-Lighthouse
Passage East-Ferry
Kinsale, Summercove
Brandon-Bay
Inch-Beach
Fenit-Lighthouse
Mönchs-Klause
St. Brendon
Fenit-Sampire-Insel-Hafen
Foynes  (Flugboot-”Hafen”)
Shannon-Ferry
Loop Head-Lighthouse und Klippen
Renville-Sound
Screebe
Letterfrack
Mulranny
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