1966 hatte ich genug Ferien “an- gespart”, um für mehrere Woch- en, zum 1. Mal, nach Griechen- land zu reisen. Nach monate- langem Planen und nach ein paar Lektionen “Griechisch” bei einen Privat-Lehrer, war es dann end- lich soweit. Die Tocher, da noch zu klein, wurde bei der  Grossmutter “parkiert”, um in der Zwischen- zeit verwöhnt zu werden. Unser Auto, ein VW Käfer wurde “ausgeweidet”, so dass hinten ein grosser Stauraum entstand und so waren wir nach langem Packen, endlich reisebereit ins Unbekannte
Griechenland/ Greece 1966 Zum 1. Mal nach Griechenland
Im Sommer 1966 wurde ein lang gehegter Traum wahr. Die erste Reise nach Griechenland. Wir befuhren die damals noch normale Landstrecke, durch Italien und Jugoslawien, hinunter zur Griechischen Grenze bei Evzoni. Autobahnen, wie man das heute kennt, gab es damals nur bis Venedig. Nachher alles nur noch normale Strassen. Da war der Autoput, die Verbindung zwischen Ljubljana-Za- greb-Belgrad, bis zur griechischen Grenze, ja noch ein Fort- schritt, wenigstens war die Strasse  kreuzungsfrei, aber auch nur 2 Spurig und von allen möglich Vehikel befahren.
Venedig
Blick auf Triest
Zürich-Gotthard-Pass, Tunnel gabs noch keinen, der wurde erst 1980 eröffnet, Mailand-Ve- nedig, dann entlang der Adria nach Triest, weiter durch Slow- enien bis Ljubliana, nichts ahn- end dass ich viel später hier noch häufig, auf dem Weg zum Fliegenfischen, durchfahren werde.
Bucht von Muggia
Unterwegs in Slowenien stoppte mich dann auch ein Motorrad- Polizist und verwarnte mich  wegen zu schnellem Fahren. !! Das sollte nicht das letzte Mal gewesen sein. Auf der Landstrasse erreichten wir die erste Stadt in Jugos- lawien, Ljubljana
Durchfahrt in  Ljubljana
Endloser Autoput
Ausserhalb Ljubljanas, auf dem Weg zur Krka
Irgendwo vor Nis hatten wird dann einen noch glimpflich abgelaufenen Unfall, nur der linke Kotflügel war ein wenig eingedrückt
1963, also nur kurze Zeit vorher, wurde Skopie durch ein Erdbeben stark zerstört, über 1000 Opfer
Irgendwo in Mazedonien
Evzoni
Die Reise-Route folgte der Küste, auch genannt “Olympische Riviera”, wegen dem Berg “Olymp” im Hinterland. Vorbei an einer Engstelle, bewacht durch die Burg “Platamos”. Durch das enge Tembi-Tal, an Larissa vorbei, durch die Thessalische Tiefebene, nach Volos, und dort, über der Stadt, im Örtchen Portaria und im einzigen Hotel, dem “Xenia”, bezogen wir Quartier.
Die Pilion-Halbinsel ist durch einen steilen Bergzug längsgeteilt und dank der vielen Quellen und Bächlein, eine grüne Oase, auch im Sommer. An der Ostseite geht es steil, durch reiche Kastanienwälder,  an den  knappen Strand hinunter,  mit Blick auf malerische Bergdörfer. Der Strand, mit Ausblick zu den Sporaden, ist bei Meltemi, einem Sommer-Sturm, aber sehr wellig und wild. Auf der Innenseite des Golf von Volos, ist es dann aber fast windstill und  ruhig wie an einem See.
Blick auf Volos
Portaria
Hotel Xenia
Zagora?
Tsangarada ?
Pilon-Ostküste
Strand bei Milopotamos?
Strand bei Milopotamos?
ruhige Pilion-Westseite
       unser “Beizlein”                                                                  nur über den Sand erreichbar
von Volos aus, auf ganz neuer Strasse, Richtung Lamia. Um die Bucht herum, auf der langen Umfahrungsstrasse
Bald sind wir beiden Thermopylen. Zu antiker Zeit hatte es an dieser strategischen Engstelle nur gerade Platz für die Durchfahrt eines Wagens. Geologische Veränderung haben aber seither den Meeresgrund angehoben, sodass jetzt eine weitläufige Ebene entstanden ist, mit Resten des Golf von Lamia  
Grab-Inschrift, am Denkmal für den getöteten König Leonidas: Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest uns hier liegen gesehen, wie das Gesetz es befahl.
Volos--Lamia--Thermopylen--Arkitsa--Fähre nach Evia-- längs durch die Insel-- über Halkidia-- nach Kimi, zur Fähre nach Skiros, war die Fortsetzung unser Reise
Fähre nach Evia
Retsina-Harz-Ernte
Blick aus der Höhe auf Vasilika und Psaropouli
kiometerlanger Strand, noch kein Haus
“motorisiertes” Grundwasser-Hebewerk
Schöpfrad, leider hier geräuschlos
unterwegs, aber wo ??
Hafen von Kimi, Blick zum Dirfis
Einfahrt der damaligen Skiros-Fähre
Kimi, damals, unten Hafen, oben Dorf
könnte “Castello Rosso” sein                                                                       oder “Kokkino Kastro”
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Ein Traum geht in Erfüllung
Bitte beachten: Die Bilder, da keine Fotos mehr vor- handen sind,wurden aus einem, da- mals in Normal-8 aufgenommen FILM, der später digitalisiert wurde, heraus- kopiert. Die lange Zeit, über 40 Jahre, hat die Qualität auch nicht gefördert.
Kurz nach der Grenze, mitten auf der Strasse, der erste Grieche. Die grösste Landschildkröte, die wir bis dahin gesehen hatten.
Irgendwo nach Thessaloniki trieb es uns dann ans Meer. Zum erstem Mal Baden und Schwimmen im und am Griechischen Meer.
Trip nach Skiros zurück Fortsetzung Seite 2
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Skiros, von vorn und hinten
Strasse nach Delfi
Strasse nach Olympia
Rekonstruktion v. Olympia