zurück zurück Frühling 2013, nach Nord-Griechenland und die Nord-West-Türkei, oder es kommt anders als geplant.
Mai 04. Samstag um 8.30 in Regensdorf abgefahren, über St. Gal- len, Bregenz, München, nach Freilassing (D/A- Grenze), dort auf dem SP übernachtet, unter- wegs immer wieder Regen. Alle Wasser hoch - und braun 05. Sonntag Durch die Tauern nach Villach (im Süden schien die Sonne), dann über Tarviso nach Udine, Ab- zweiger nach Tavagnacco zum dortigen Carre- four, (hat am Sonntag offen!) dann nach Triest, durch Slowenien zur kroatischen Autobahn, nach Rijeka, und alles entlang der Adria bis Senj, auf dem dortigen SP wollten wir übernachten. Nie- mand wollte unser Geld, auch am Morgen nicht, daher ohne zu zahlen, weiter gefahren. Kaum in Kroatien, begann ganz schlechtes Wet- ter wieder, starke Regenböen entlang der Adria, starker Seitenwind. In Senj hat`s die ganze Na- cht geregnet 06. Montag Am Morgen weiter entlang der Adria-Magistrale. Seiten-Fall-Winde brachte des WoMo ins gefähr- liche Schwanken. Da die Wetteraussichten laut Einheimischer, gleich schlecht waren, beschlos- sen wir, uns noch bis vor Zadar zu „retten“ und dann die Weiterfahrt entlang der Adria abzu- brechen Auf der Autobahn zurück bis Otocac. Nicht ein- mal zum weltbekannten Fluss „Gacka“ konnten wir, weil es so regnete. Weiter zu den Plitvizer- Seen, immer wieder Nebel, Regen-böen usw., vor den Seen aber nach Bihac in BiH abgebogen und alles auf der M-5 Richtung Banja Luka zum kroatischen Autoput.                                                                                                                                                                                                                                                                                  Kurz nach Kljuc auf dem dortigen Gelände des Kanu-Clubs, (am Fluss Sana) einen wunder- schönen SP gefunden, zum Übernachten. (N44.52404 E016.79759) 07. Dienstag Wer nicht nach Jajce (zum Wasserfall) will, kann bei Mrkonjic Grad, viel Weg abkürzen, in dem er nach Bjelajci fährt und so viel weiter vorne, wie- der auf die M-5 /E-661 kommt. Am Morgen nach Gradiska zur BiH/HR-Grenze und zum Autoput gefahren. Dann alles südwärts durch Kroatien, nach Serbien. An der OMV-Rast- stätte in Lapovo übernachtet. 08. Mittwoch Am Morgen weiter zur Serbisch/Mazedonischen Grenze und nach einem weiteren Tanken (Diesel 1.12 €) zur GR-Grenze, weiter um Thessaloniki rum, bis ausserhalb Asprovalta, zum dortigen SP, wo wir jetzt mutterseelen-allein auf „unserm“ Plätzchen zwischen Palmen stehen. Sonja hatte grosse Angst ob wir bei dem aufgeweichten Boden nicht in der “Wiese“ einsinken würden. Auf dem ganzen Weg hat es immer wieder geregnet, keine Sonne, aber angenehm warm, auch in der Nacht. 09. Donnerstag heute Ruhetag eingelegt, immer wieder leichter Regen, Meer mit hohen Wellen. Trotzdem gebad et, Wasser ist angenehm warm, aber leicht trüb und mit Grün-Algen-Fetzen. Vom nahe einmünd- enden Strymon-Fluss?. Am Toilettenhäuschen hat sich „viel“ verändert, die beiden Duschen haben jetzt Brause-Köpfe und am Waschbecken wurde der Abflussschlauch ersetzt, aber das Innere der Toiletten sieht noch immer gleich aus. 10. Freitag in der Nacht noch Regen. Aber schon am Morgen scheint endlich die Sonne, daher gleich noch einen Ruhetag eingelegt. An der Sonne wird es schon bald zu warm, aber es bläst ein angenehmer. leichter Wind 11. Samstag Vor über 10 Jahren, auf unserer 1. Reise mit dem Wohnmobil nach Griechenland, sind wir an der Paralia Karyani gewesen. Bilder von hängenden,  kilo-schweren Riesen-Wein-Trauben tauchen auf. Seither immer nur auf der Küstenstrasse #-2 oder der E.O. vorbeigefahren. Sieht alles noch mehr oder weniger aus wie vor 10 Jahren. Schöne SP im „Niemandsland“ nach den letzten Häusern bei N40.73029 E24.00932 (1 WoMo) und 100 m weiter bei N40.72940 E24.01291-(Parkplatz am Meer für mehrere WoMo). Direkter Zugang von der N-2 her,  bei N40.73180 E24.01339. Seit dem Bau der Autobahn, die aber durchs Landesinnere nach Kavala führt, ist die frühere Haupt- strasse, die der Küste folgt, nur noch ganz wenig befahren. Bis etwa 20-30 km vor Kavala hätte es dutzende von Möglichkeiten, frei am Strand zu stehen,der meist ruhig unterhalb der Strasse liegt. 12. Sonntag Weiterfahrt entlang der Küstenstrasse bis diese in Nea Paramos wieder die E-90 /  E.O. erreicht, die hier aus einem Tunnel vom Paralleltal her wieder zur Küste kommt. Auf der E.O. Kavala umfahren und dann zum Airport und nach Kera- moti abgebogen. In Keramoti stehen wir gegen- über der Insel Thassos an kilometerlangen Fein- Sand-Strand. Das Meer ist so flach, dass man weit hinauslaufen muss, bis das Wasser bis zum Bauch reicht. Auf der „Hafenseite“ fahren die Thassos- Fähren hin und her. Wer glaubt, nur an der Küste des West-Peloponnes (”Deutsches Eck”) hätte es feinen Sand-Strand  wird hier eines besseren belehrt. 13. Montag Am Morgen erst zum „SP am Nestos-Strassen- ende“ gefahren und alles „Stadtwasser mit Chlor- geschmack“ ausgewechselt. Dann auf der alten #-2 weiter bis vor Xanthi. Ausserhalb Xanthi im dortigen Carrefour die Vorräte ergänzt, dann nach Porto Lagos am Vistonida-See. Bald nach her scharf rechts abgebogen, nach Fanari-Port, dort draussen vor der Hafeneinfahrt, bei der Be- ach, Mittagrast gemacht (N40.96246 / 025.12- 583), dann entlang der Küste bis Paralia Mesi, wo wir jetzt stehen (N40.94307/025.19309). Vorsicht, die Strasse zwischen Fanari und P. Mesi ist stellenweise eng, und tws. nur geschottert. Für Fussgänger und Vogelbeobachter hat es extra erhöhte Stege, falls das Meerwasser überschwap- pt. Im Hinterland hat es schwarze Wolken mit Blitz und Donner. Richtung Meer scheint die Sonne. 14. Dienstag Weiterer Tag in P. Mesi. Heute bewölkt, kein Regen, aber eher kühl. An den Lagunen auf Foto- jagt nach Flamingos gewesen , von denen es mehrere Gruppen hat, die immer wieder zu den verschiedenen Lagunen wechseln. 15. Mittwoch Am Morgen zurück zur N-2 bei Komotini, der mögliche Weg entlang des Strandes nach Nord- Ost, war mir zu weich. Dann bis Alexandoupolis, zum Flugplatz hinaus, aber keinen weiteren Zugang zu Meer gefunden (Evros-Delta), daher etwas zurück und auf die Odos Egnatia zur Türkischen Grenze. Grenzübertritt: GR-Polizei = „you from Switzerland ?“ fragte der Beamte = yes, = einfach passieren.   Türkei:  Schalter 1= Auto-und Vespa-Papiere zeigen, Schalter 2= Personalausweise zeigen, Schalter 3= Kontrolle und alles in Computer ein- geben  und stempeln. Das war alles. (Personalausweis hat den Vorteil, dass das Auto nicht in den Pass eingetragen wird. Man erhält einen weissen Zettel, der bei der Ausreise wieder abgegeben werden  muss)   Dann in Kesan versucht eine Vodafone-SIM-Karte für die Türkei zu bekommen. War nicht möglich, zuerst falsch gefahren, dann war kein Links- abbiegen möglich und in die Stadt rein wollte ich auch nicht, daher weitergefahren. Wir wollten zuerst an die Saros-Bucht fahren, nach Karaincirli, aber in einem Dorf haben wir uns so verfranzt, dass wir wieder Richtung Ke- san zurück sind und von dort aus  weiter auf die Dardanellen-Halbinsel. Vor Ecebat übernachtet wir (etwas unterhalb der Strasse, vor einer Ruine „Bigali Kalesi“ (N40.21373 / E026.39021) und dabei noch “Schiffli“ bei der Durchfahrt beobachtet. 16. Donnerstag Am Morgen zur Fähre in Kilitbahir gefahren, um 7.30 übergesetzt und dann in Canakkale versucht einen Vodafone-Laden zu finden. Machen aber erst um 9 Uhr oder später auf, daher weiter ge- fahren bis Ezine. Im dortigen Vodafon-Laden hatten sie gar keinen Stick. Dann aber im nahen Turkcell-Laden einen Internet-Stick gekauft (mit 4 GB und SIM= 129 TR-£) = ca. 46 € .(Was aber niemand sagte, es gilt nur 1 Monat!!) Niemand spricht Fremdsprachen, weder bei Voda- fone noch bei Turkcell. In einem Hotel sprach eine Ex-Albanerin italienisch, die hat dann für die Ver- käuferin beim Laptop einrichten, übersetzt. Für die Anmeldung ist Pass unbedingt von Nöten, Identitätskarte reicht nicht, Kreditkarte und Mae- stro gehen auch nicht, nur Bar-Geld. An einem Früchtestand gab’s Aprikosen (6 YTL- /Kg, ca. 2 €) Wunderbar, so wie Aprikosen sein müssten. In GR hatte es in Supermärken auch sog. Aprikosen gehabt, grün und teuer Nach dem zeitaufwendigen Prozedere (!!) weiter gefahren nach Papaz Plaj bei Yeniköy, 39.919895/ 26.156627) wo wir jetzt am gemeindeeigenen Sand-Strand stehen. Kosten 5 TL /Person und Tag. Es hat Wasserbrunnen und auch „Toiletten“ um zu entsorgen und wer das wünscht, auch Schatten- bäume. Das „Restaurant“ war (noch)geschlossen. Am Platz trafen wir Hans und Verena aus D, mit denen haben wir uns gut verstanden. Die sind über Chios-Cesme eingereist, war aber sehr teuer. Da war die Grenzabfertigung lange nicht so ein- fach wie bei uns. Hans ist wegen dem am Platz fehlenden Handy- Empfang mit seinem Roller immer hoch ins Dorf und hat gleich für frisches Brot und 5-KG Trink- Wasser-Flaschen gesorgt. Trink-Wasser in Fla- schen ist sehr billig und in einen Super-Markt haben wir sogar 20 Liter-Bidon gesehen. 17. Freitag Weiterer Tag in Papaz Plaj in Yeniköy 18. Samstag Am morgigen Sonntag ist grosser Feiertag in der Türkei. Atatürk-Gedenktag und „Tag der Jugend und Sport“, Gründungstag der Unabhängigkeits- Bewegung, usw. Hans sagte, um diesem Feiertag herrsche dann sehr viel Verkehr, usw., daher be- schlossen wir weiter hier am Ort zu bleiben. Wir haben ja Zeit. Im Dörfchen oben hat es einen kleinen „Tante Emma-Laden“ und der freundliche Nachbar bringt uns, wenn er sowieso mit dem Roller unterwegs ist, frisches Brot und Flaschen- Trinkwasser mit. 19. Sonntag Atatürk-Tag, mehrere Gross-Familien treffen sich am Strand zum Grillen und Essen,  viel Mitge- brachtes. Sagenhaft was da alles ausgepackt wird, u. a. grosse Kasserolle mit Kutteln. 20. Montag Wir wollten eigentlich von Yeniköy aus, an der Westküste entlang, südwärts fahren. Aber da sich da scheinbar keine Bank und kein Bankomat be- findet, (dafür auf der kleinen, vorgelagerten Insel  „Bozcaada“- aber gleich fünf) und das lokale Geld schwindet, sind wir in die andere Richtung ge- fahren. Also am Montag erst zum Einkaufen und Geld fassen nach Ezine, dann auf der E-87 südwärts zum Meer bei Kücükkuyu, dann auf schlechter Schlagloch-Strasse Richtung Assos. Bei Assos wurde die Strasse dann plötzlich zur Fast-Auto- bahn. Anstatt aber weiter der Küsten entlang weiter zu führen, war das eine Stichstrasse zu- rück ins Landesinnere, wieder  rauf zur E-87, was wir aber viel zu spät merkten. Wir haben dann beschlossen nicht mehr zurück zu fahren, sondern gleich weiter nach Canakkale und zur Dardanellen-Fähre. Irgendwie wissen die, dass wir kommen, jetzt schon zum vierten Mal, kaum auf der auf uns wartenden Fähre, fährt sie auch schon ab. Wieder auf Gallipoli sind wir bis Ecebat und dann quer über die Halbinsel zur ANZAC-Beach bei Kabatepe. Traurig was da im 1. WK abgegangen sein muss. Da gleich übernachtet. (40.211490/ 26.275373)  In der Nacht von Wahnsinn-Lärm geweckt, das ganze WoMo hat gewackelt. Entweder Erdbeben oder eher, wie wenn schwerste Schiffsgeschütze mehrere Breitseiten abfeuern, oder in der Saros- Bucht fanden seismische Messungen statt.   21. Dienstag Am nächsten Tag zurück nach Kesan und zur GR/ TR-Grenze. Erstaunt über einen mehr als 6 KM langen Lastwagen-Stau vor der TR/GR-Grenze. Uns hat es aber nicht betroffen. Grenzabfertig- ung verlief sehr zügig. An einer Tankstelle in GR sagte man mir, die Bulgarische Grenze sei zu, und anstatt der normalerweise ca. 100 LKW seien es jetzt  über 1000 LKW. Die LKW die sonst oben über die Bulgarische Grenze fahren, seien jetzt auch an diesen Grenzübergang gekommen. Nach der Grenze bis nach Makri, etwas südlich von Alexandroupolis, zum Übernachten gefahren. (40.848275/25751755) 22.Mittwoch Am Morgen über die E.O. nach Xanti in den Carre- four um Vorräte aufzufüllen, dann an‘s „Nestos- Strassen-Ende“ für Wasser und weiter entlang der N-2 und E.O. Südlich von Kavala wieder auf die Küstenstrasse (N-2). Bei einer Rast auf dem P in Paralia Kiriani haben wir zufällig Hans und Verena aus der TR wieder getroffen. Wir sind aber weiter weitergefahren bis Asprovalta 23. Donnerstag Weiterhin in Asprovalta. Der „Familienrat“ hat beschlossen, nicht wieder über den Autoput nord- wärts zu fahren, weil an Fischen wegen den brau- nen Flüssen nicht zu denken ist.  Sondern den ursprünglichen Plan, entlang der Adria, aber ein- fach jetzt nordwärts, umzusetzen. Die „Deutschen“, Hans und Verena, sind soeben, wie von uns geraten, auch auf diesen SP gekom- men. Am Abend herrscht starker Wind und das Meer ist sehr aufgewühlt, mit grossen Wellen und auch einigen Regentropfen. H+V haben uns zum Nachtessen eingeladen, Gitzi-Schlegel aus dem WoMo-Backofen. Wunderbar 24. Freitag Von Asprovalta aus über die E.O um Thessaloniki rum, weiter über Katerini und wieder einmal durchs Tempe-Tal bis Larisa, hier abgezweigt nach Agia und Agiokampos an der Ost-Küste. Um Agia gab’s haufenweise Kirschbäume mit leucht- enden, roten Früchten und am Strassenrand Bauern-Verkaufs-Stände  (schönste schwarze Kirschen 1 Kg=2 €) Stehen jetzt an der Strasse nach Sklithro an ein- em wunderschönen Plätzchen am Strand. Wenn nur nicht die tausende von Fliegen wären. Zusätz- lich hat es noch die stechende Variante(!!). Sehr unangenehm. Kaum die Türe schnell auf- gemacht und schon ist wieder ein Dutzend drin und das „schlachten“ beginnt wieder. Der kleb- rige Fliegenfänger ist schon ganz übersäht. Ein anderer auf dem SP stehender Camper meinte,- das sei wegen dem daneben einmündenden Süss- wasser-Bach. Darin hätte man sich eigentlich baden sollen, um das Salz abzuwaschen. 25. Samstag Die Stech-Fliegen haben uns die ganze Nacht ge- plagt, so dass wir zusammenpackten und weiter fuhren. Zuerst zurück zur Autobahn bei Larisa, in Agia noch eingekauft: Lamm-Gigot beim Metzger. 1.5 kg für € 14.35, (entbeint und in ein Netz gepackt), Brot und „Süsses“ beim Bäcker und an einem andern, Stand, Kirschen gekauft. Drei Sorten im Angebot, für € 1.50/ € 2 und für € 3 /Kilo . Bei 2.50 war sie auch zufrieden. So richtig vollreif und knackig. Vor der Autobahn noch getankt (1.35.9)
Über den Landweg nach Nord-Griechenland und Nord-West-Türkei Geplant war: entlang der Balkan-Adria nach Griechenland, dann etwas in die West-Türkei, zurück nach Nord-Griechenland und über den Autoput zurück nach Bosnien oder Slowenien, zum Fliegen-Fischen Fortsetzung Seite 2
in Sklithro hat es viele Marroni-Bäume
Freilassing b. Salzburg
SP in Senj
Kanu-Club
Lapovo (SRB)
Asprovalta
Kariani
CP in Keramoti
Toxotes
P. Mesi
Vögel in den Lagunen
GR/TR-Grenze
Kesan
vor Ecebat
Kilitbahir
Yeniköy
Yeniköy
Kabatepe
Makri
Kariani
Asprovalta
Mount Olymp
Agiokampos
P. Sklithro