Reisetagebuch Ostern 2009 11.4 Oster-Samstag In der Hoffnung auf wenig Verkehr, haben wir Zürich am frühen Morgen verlassen und sind durch den Gotthard ins Tessin. Um sich den Verkehrs- Moloch Mailand zu ersparen, sind wir kurz vor der Grenze, nach Varese ab- gebogen und über die A-8dir zur A-26 gefahren. Dann alles Richtung Genua. Von Genua aus, entlang der Ligurischen Küste, nach „Varese Ligure“, (ein bisschen in der Höhe) dort im Restaurant „Amici“ (Slowfood-Lokal) zu Nacht gegessen und am Sportplatz übernachtet 12.4  Oster-Sonntag Am Morgen zurück zur A-12 Richt- ung Florenz. Weiter auf der A-1, bis zur Abzweigung zum trasimen- ischen See und Peruga, weiter auf der SS 75 nach Foligno, dann auf die SS76 (vielfach 4 spurig) und quer durch den Apennin  an die Adria. In der Nähe Anconas, auf dem SP in Morra d’Alba über- nachtet. 13.4 Oster-Montag Da äussert schlechtes Wetter her- rschte, am Montag-Morgen das Hafen-Desk von Minoan in Ancona angerufen und gefragt, ob ich die Buchung für Mittwoch, auf diesen Montag vorverschieben könne? Selbstverständlich. Daher auf die Minoan „Olympia Palace“, Abfahrt 17.Uhr. Beim Einstecken des 230V Kabels auf dem Camperdeck: Kein Strom. Das auch noch, wo doch die Auf- bau-Batterien gelegentlich auch „spinnen“, aber jetzt ist es schon zu spät. Wie üblich, zu Hause war aber alles noch OK! 14.4  Dienstag Ankunft in Igoumenitsa am Morgen und gleich auf die  Autobahn „Odos Egnatia“, Richt. Ioaninna. Kurz vorher aber noch nach „Do- doni“ abgebogen, der letzten „Antiken Stätte“ die in meinem „GR-Kultur-Palmares“ noch fehlte. Nach der Besichtigung weiter, irr- tümlich DURCH Ioaninna geschli- chen, anstatt auf die  “RingRoad”, dann weiter auf die alte E-90/20. Das war vor der Autobahn, die Hauptverbindung nach Thes- saloniki. Mittag-Rast bei den beiden „Tür- ken-Brücken“ über den Voidoma- tis und den Aoos. Dann weiter zum Dorfplatz von Konitsa. Konitsa ist eine kleine Stadt und hat “fast alles” in beschaulicher Grösse. Bank, Post, Hotel, Restau- rant, Metzger, Bäcker, Obst und was es sonst noch braucht. Wer weiter auf der E 90 fährt, deckt sich hier noch für die “läng- ere” Fahrt über die “grünen” Berge ein. Wir vertrieben uns die Zeit mit Einkaufen, Kaffeetrinken, Bummeln. Der Bäcker hatte haufenweise “Osterzöpfe”, die mit dem “roten” Ei, aber er wollte mir partout kein- en verkaufen. Erst am nächsten Tag...... Ganz hinten oder auf der Seite des Platzes lässt es sich gut stehen, auch zum Übernachten. Es könnte aber auch sein, dass hier an be- stimmten Tagen MARKT ist Konitsa 15.4 Mittwoch (eigentlicher Fähr-Buchungstag) Von Konitsa aus, alles über die E- 90, entlang des Flusses „Saranta- poros“, vorbei am markanten Felsen im Fluss, nach Pentalufos, über die Berge,    Pause in Morfi, dann weiter nach Kastoria am See. Der zum Besuch des Städchens vorgesehene Parkplatz, war aber durch grossen (Oster-?) Markt besetzt, daher wieder umgekehrt und weitergefahren  nach Edessa. Auch da kein Parkplatz zum Besuch der „Wasser-Fälle“, also wieder weiter nach Naoussa. Da fanden wir, etwas ausserhalb in Agios Nikolaos, bei einem Park, einen ruhigen Uebernachtungs- platz, „gut bewacht“ vom gegen- überliegenden Militär-Camp. Im Park-Hotel-Restaurant dann zu Abend gegessen. 16.4  Donnerstag Von Naoussa weiter über Veria (an der O.E.) nach Vergina, auf einen privaten Stellplatz mit Strom, des- sen Betreiber deutsch + englisch spricht. Der hat mir dann einen Freund, der Elektriker ist, organi- siert, der sich meiner Calira-EVS- Stromversorgungs-Anlage annahm und versuchte herauszufinden, warum der 230V-Strom nicht geht. Irgendwie scheint Wasser auf die Platine der EVS gekommen zu sein, man sieht weisse Rückstände Nicht reparierbar. Daher beschlossen wir, die Reise „abzukürzen“, denn ohne Strom, ob mit 230V oder 12V (ab Bat- terie)  geht nicht einmal die Toilet- tenspülung.  Wieder zu Hause, muss erst der Schaden behoben werden. In Vergina befinden sich auch die  „Mazedonischen Königsgräber“, wo der grosse Gold-Schatz gefun- den wurde. Nachtessen in einer naheliegenden Taverne, wie „üblich“, die einzigen  Gäste  17.4 Freitag Auch den Morgen des zweiten Tag verbrachten wir in Vergina und be- suchten die unterirdischen Kuppel- gräber. Dann sind wir weiter über die EO bis nach Kavala, dort abge- bogen zum Flughafen und nach Keramoti, wo wir übernachtet haben. 18.4 Samstag Am Samstag-Morgen zurück über die EO bis Amfipolis (beim Löwen- Denkmal) . Im Hafen Rast gemacht  und dort eine der grössten, bisher geseh- enen “Griechischen-Land-Schild- kröten” angetroffen. Dann Weiterfahrt über die O.E., um Thessaloniki rum, an Veria vorbei, bis Grevena, ab da war die O.E. noch nicht fertig, das heisst, der grosse Tunnel war noch zu. Daher auf sehr kurviger Berg- strasse, hinter vielen LKW’s, nach Metsovo hinauf, zum Katarapass. Ab dort bis Igoumenitsa war die O.E. wieder befahrbar. Zuerst zum Hafen ins Superfast- Büro und die Rückfahrt für nächsten Tag gebucht. Am Abend dann zum Drepano-Beach und übernachtet 19.4 GR-Oster-Sonntag Nach dem wir uns den ganzen Sonntag über die Zeit vertrieben haben, sind wir am Abend in den Hafen gefahren um zu verladen 20.4  Montag Am Montag-Mittag in Ancona an- gekommen. Da ich mit Calira in Kaufbeuren bereits einen Termin abgemacht habe, gleich weiter- gefahren, Richtung Brenner. Spät abends auf dem WoMo-Stellplatz in Kaufbeuren angekommen und übernachtet. 21.4 Dienstag Am nächstem Morgen früh (07.00) zu Calira, ausserhalb Kaufbeuren. Dort wurde der Wasserschaden an der Platine bestätigt.   Nach Austausch der Platine über Lindau-Bregenz- St.Gallen langsam nach Hause gefahren. Da der Calira-Stromversorgungs- Kasten hinter dem Mitfahrersitz, unter einer Abdeckung, eingebaut ist, fragen wir uns woher das Wasser kam? Ich tippte auf Kondenswasser. Ab da lasse ich die 230V-Ver- sorgung über Winter nicht mehr einfach stecken, sondern ziehe den Stecker und stecke ihn nur einmal im Monat für 2-3 Tage an, um die Batterien wieder zu laden  
Frühling 2009, Reisetagebuch einer “verunglückten” Griechen-land-Reise  zwischen “unserer” Ostern und den “orthodoxen” Ostern
Varese Ligure
SP in Morro d`Alba (Ancona)
Igoumenitsa Ioaninna Konitsa Kastoria Edessa Vergina Thessaloniki Keramoti
Igoumenitsa
Dodonia-Info
Dodona-Theater
“Türkische” Rundbogen-Brücken über Aoos und Voidomatis
Dorf-Platz von Konitsa
Markante Felsnadel  
Morfi
Rastplatz unterhalb Morfi
Kastoria, die ehemalige “Pelz”-Stadt
im A.Nikolaos-Park
eine der uralten, hohlen Platanen
Denkmal für die Freiheitskämpferinnen
Hinter Naoussa, der Park “ Agios Nikolaos”
auf dem privaten Stellplatz in Vergina
Eingang zu den “Königs-Gräbern”
Ein Teil des Gold-Schatzes
der Tumuli über den Gräbern
Strand rund um Keramoti
zum Gemeinde-CP von Keramoti
im Hafen von Amfipolis
ein Wanderer unterwegs
Der Löwe von Amfipolis
dem die Zunge fehlt !
Hafen v. Ancona
Das Gegenschiff kommt uns entgegen
Wanderwegen führen entlang der Flüsse in die Schluchten
zurück zurück E N D E
Ancona
.http://de.wikipedia.org/wiki/Dodona
man beachte den Schee auf den Bäumen
Weitere Reiseberichte zu Griechenland und die “ganze” Welt sind bei:  www.volki9(at)bluewin(dot)ch zu finden 
Konitsa
Sarantaporos-Fluss
Calira-EVS
Thassos-Fähren
der Löwe von Amfipolis, der “ohne” Zunge
Drepano-Beach
Einfahrt der Superfast in den Hafen von Igoumenitsa
Stellplatz in Kaufbeuren