2007 Anfang Oktober, kurz nach dem unser Hund, der aller- dings fast 17 Jahre alt wurde, eingeschlafen war, sind wir um den Frust zu vergessen, nach Bosnien zum Fliegenfischen aufgebrochen. Der Trip führte durch Italien nach Kroatien und über die kroatische A 1 zu den Plitvizerseen. Auf dem ganzen Wegen begeitete uns Regen. Auch bei den Seen regnete es so stark, dass ein Besuch nicht in Frage kam. Daher gleich direkt nach Bihac in Bosnien- Herzogewina (BiH) weitergefahren. Dann auf der M-5 quer durchs Land nach Sipovo, an die Pliva. Da wollte ich ein paar Tage Fliegenfischen. Aber der Regen war auch an der Pliva nicht besser, weniger Regen, aber sehr kalt.  Nach dem wir an der Pliva 2 Tage mit Abwarten auf besseres Wetter verbracht hatten und dabei gefroren haben, wie die Schlosshunde und auch die Wettervorhersage kein baldige Besserung versprach. War guter Rat teuer. Da auch in Slowenien das gleiche Wetter herrschte, war ein Ausweichen dorthin nutzlos.   Also fassten wir den folgenden Entschluss: Da wir ja schon die halbe Distanz hinter uns haben, können wir auch gleich zum Autoput und nach Grie- chenland an die Wärme. Daher am nächsten Morgen aufgebrochen, noch kurz in Jaice den Wasserfall und das Städtchen angeschaut und dann quer durch Bosnien auf der M-5 nach Banja Luka und zur Grenze bei Gradiska. in Gradiska, vor der Grenzen zu Kroatien, sind wir dann allerdings in einen stundenlangen Stau geraten, was uns viel Zeit gekostet hat. Neu: jetzt Umfahrungsstrasse für die LKW Als wir endlich den Autoput erreichten, kamen wir noch bis an eine der ersten Raststätten in Serbien, wo wir übernachtet haben.  Um die üblichen Staus in Belgrad zu umgehen, sind wir in aller Herrgottsfrühe aufgebrochen und sind vor 6 Uhr durch Belgrad gefahren. Als wir dann endlich die griechische Grenze erreichten, bin ich noch bis Keramoti gefahren. Viel weiter als ich eigentlich wollte. In Keramoti übernachtet, Avdira Avdira ist ein antikes Dorf, in dem der Philosoph Dimokrates geboren wurde. Der Ort belebt die Sinne wegen seiner Ruhe, sowie seiner verträumten Gassen und schönen Häuser.  Der Bummel durch das recht alte Dorf Avdira, mit knapp eintausend Einwohnern, läßt uns oft vor alten Häusern verweilen. Die Hinterhöfe und engen Gassen geben gute Motive für den Fotoapparat. Donnerstags ist Markt in Avdira. Einkaufsmöglichkeiten für den persönlichen Bedarf im Ort vorhanden. Man kann alles bequem zu Fuß erreichen.  Der Markt in Avdira ist immer wieder ein Erlebnis. Da gibt es ständig was zu sehen und zu kaufen. Die Paralia hat kilometerlang Sandstränd. Am nördlichen Ende der kleinen Küstenstrasse hat es auch einen kleinen Camping Chalkidikia (Pirgadikia) Wie üblich, wenn wir auf der Chalkidiki unterwegs sind, machen wir Rast in Pirgadikia. Die “Finger” haben es uns nicht so angetan, daher verzichten wir heutzutags darauf                       Pirgadikia--Nies von Pirgadikia aus, auf die Umfahrung von Thes- saloniki und dann entlang der olympischen Riviera , an Katerini und Larissa vorbei, bis kurz vor die Fähre nach Evia, nach Sourpi und über den Berg nach Nies. Nies-Vlahia Nach der Pause in Nies, zur Fähre nach Evia in Glyfa, dann von Agikambos (Evia)  aus, um Istiea nach Psaropoulo, dann nach Pili und Vlahia. Limni (Evia) Loutra Edipou (Evis) Arkitsa (Festland)   Theben, Porto Germenos-Peloponnes Porto Germeno ist ein griechischer Ort am Alkionid- ischen Golf, einer Meeresbucht im Nordosten des Golfs von Korinth. Heute wird der Ort offiziell Egosthena nach der antiken Stadt, die hier lag, genannt. - In Porto Germeno liegen die Ruinen von Aigosthena, mit eine der am besten erhaltenen Stadtmauern aus der klassischen Zeit. Außerdem gibt es zwei bedeut- ende Kirchen aus dem 12. Jahrhundert zu sehen. Trotz dieser Sehenswürdigkeiten und der direkten Strand- lage gibt es in Porto Germeno “gottlob” nur einen bescheidenen Tourismus mit einigen Pensionen Loutraki ist eine griechische Stadt etwa 4 km nord- östlich von Korinth in der Präfektur Korinthia Der Name Loutraki leitet sich von dem griechischen Wort für Quelle ab. Innerhalb Griechenlands ist Loutraki auch für sein Quellwasser berühmt, das in großem Umfang hier abgefüllt und landesweit ver- kauft wird
2007, Zuerst nach Bosnien zum Fliegenfischen und dann, über den Autoput nach Griechenland, an die Wärme
Hintere Pliva
Pliva bei oberer Brücke
Jajce mit Wasserfall
Gradiska: Grenze-Bosnien-Kroatien
Autoput
unterwegs
Serb. Grenze
1. Uebernachtung “Oktan Küt” vor Belgrad
Kavala-Xanti, in Toxotes: mit der Eisenbahn durch die Nestos-Schlucht, nach Stavroupolis und mit dem wartenden Gegen-Zug zurück, oder Wandern entlang der Eisenbahn und dem Fluss
Die Nestos Schlucht erreicht man mit dem PKW von Keramoti in etwa einer halben Stunde. Zuerst fährt man nach Chrissoupolis und dann auf die Schnell- straße nach Xanthi. Direkt nachdem man auf einer Brücke den Nestos überquert hat, fährt man links ab und an der nächsten Möglichkeit wieder links. Zuerst kommt der Bahnhof Toxotes, dann folgt man dieser Straße eine Weile, und landet in einer Sackgasse an einem großen Parkplatz. Von dort beginnt der Wan- derweg durch die Schlucht. Man kann dem gut er- kennbaren Weg lange folgen, muss jedoch dieselbe Route zurückgehen. Es gibt aber wohl ein Unter- nehmen in Toxotes, das anbietet, nach der Wander- ung auf dem Nestos mit dem Kanu zurückzufahren, eine interessante Variante. http://www.riverland.gr/component/option,com_hot property/Itemid,27/lang,de/ Wir sind etwa 7 km in die Schlucht hineingewandert. Immer wieder überquert man eine Bahnlinie oder sieht diese in Tunneln verschwinden. Wir sahen sehr viele unterschiedliche Insekten (Käfer, Schmetterlinge, Libellen, Hornissen) einige Schildkröten, Schlangen (die leider immer direkt flüchteten) und eine Blindschleiche. Auch viele verschiedene Vogelarten konnte man entdecken. Da wir im Frühling dort waren, war alles grün und blühte. Besonders interessant fanden wir, dass man nicht am Grund der Schlucht oder am oberen Rand entlang wandert, sondern sich immer meistens im unteren Drittel am Berghang befindet, was sehr viele ungewöhnliche Ausblicke Eine Landschaft wie aus Karl Mays "Schluchten des Balkan". Unter uns, zwischen Fluß und Wanderweg, eine romantische Eisenbahnstrecke. Dort fuhr früher der Orientexpress Richtung Türkei. Agatha Christie "Mord im Orientexpress". D urch 23 Tunnels führt er in vielen Kurven von Toxotes nach Stavroupolis. Wir genossen die Schönheit dieser wilden Landschaft. 
Weiter im Delta nach Avdira
Es geht wieder südwärts, auf die Chalkidikii
von der Chalkidiki um Thessaloniki rum,  und weit in den Süden, bis Sourpi/ Nies
von Nies zur Fähre nach Evia in Glyfa, dann entlang der #-77 (einzige Hauptstrasse) nach Psaropouli und nach Pili und Vlahia
von Vlahia aus zuerst nach Limni, dann zur Fähre Loutra Edipsou-Arkitsa auf dem Festland
von Arkitsa nach Theben-Vilia und Porto Germeno, dann entlang der Küste nach Loutraki und Korinth
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Porto Germeno
Porto Germeno
Grenzübergang
Keramoti
Bahnhof Toxotes
unterwegs in der Schlucht des Nestos
unterwegs in der Schlucht des Nestos
im Nestos-Delta, bei Avdira
Pirgadikia
bei Nies, der Paralia von Sourpi
Fähre nach Evia in Glypha/Glyfa
am langen Strand von Psaropouli
vor dem ehemaligen Camping in Pili
Beach in Vlahia
Blick auf Limni
Badeort Loutra Edipou
Arkitsa, Fähr-Hafen
Loutra Loutraki bei Korinth
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