Bilder von meiner Fahrt, April 1985, über den Carretera Austral, Von Coihayque nach Porto Montt, ein Jahr nach der Freigabe.   Mit “Schnupf-Truckli”-Mietwagen Suzuki 4x4. Zu dieser Zeit hatte es auf der über 400 km langen Strecke zwischen Coihayque nach Chaiten noch keine Tankstelle und keine Hotels oder Pensionen.  Da es ja schon April war, also bereits im dortigen Herbst, begann es dann unterwegs auch irgendwo in der Höhe zu schneien. 
Carretera Austral zurück
Als Folge des Ausbruchs des benachbarten, gleich- namigen Vulkans wurden am 12. Mai 2008 grosse Teile der Stadt durch einen Lahar überschwemmt. Der durch die Stadt fließende Fluss Rio Blanco bahnte sich anschließend ein neues Bett, was weitere Zerstörungen mit sich brachte. Angesichts der Zerstörungen und andauernder vulkanischer Aktivität hatte die Regierung 2009 die Aufgabe der Stadt und den Aufbau eines neuen Chaitén an der Küste 10 km weiter im Norden beschlossen. Inzwischen ist Chaitén aber am ursprünglichen Ort zum Teil wiedererrichtet worden. Rund 700 Einwohner sind bisher zurückgekehrt. Die Infrastruktur funktioniert wieder, es gibt Hotels, Gasthäuser und Geschäfte, eine provisorische "Gesundheitsstation" und seit Dezember 2011 wieder eine Bankfiliale
Fuchsia, die chilenische “National-Blume”
Chaiten-Quellon-Ferry
Essbaren, chilenischer Riesen-Rabarber
P.Ibanez heute
P. Ibanez und der Rio Ibanez
Die “damalige” Bäckerei
Mündungsgebiet des Rio Ibanez
Saltos (Wasserfall)
Kleine Brücke über den klaren Neben-Bach
Hauptfluss mit trübem “Glelscherwasser”
Saltos
Schwemmebene
Cerro Castillo, “nahe”der Strasse Coihaique-P. Ibanez
Genau an der Trennstelle von sauberem und unsichtigem Wasser bissen die Fische
Mein Ami-Freund
Der lokale Guide des ”Ami”, fischte natürlich nicht mit Fliege, sondern mit Löffel, aber immerhin mit Rute und nicht nur mit “Büchse”
Mein Miet-Suzuki diente auch als Tisch und Picknik-Korb
Am Rio Simpson
Am Lago Fria, die gefällten Bäume liegen noch so da, wie sie in den 20er Jahre gefällt wurden und die “armen” Kühe weiden dazwischen
Was es nicht alles hat in Coyhaique !
Am Beginn des Carretera Austral
Unterwegs
Unterwegs
Unterwegs
Unterwegs
Hier zweigt heute der südliche Ast des Carretera Austral ab, nach Cochrane und Villa O’Higgins 
“Meister, die Arbeit ist fertig, soll ich sie gleich reparieren?”
Unterwegs hat es viele Flüsse und Bäche, die zum Fischen einladen
Panorama vom Puyuhuapi, gegründet 1935 !! , von Auswanderen aus dem Bodensee-Raum
in so einem Haus habe ich damals übernachtet
Bei mir bestand erst das Loch für den Tank
Ventisquero-(hängender) Gletscher
Es beginnt zu Schneien
Neuschnee auf der”Strasse”
Seil-Fähre über den Auslauf des Lago Yelcho, heute hat es eine Brücke
Naturschutzgebiet “Lago Las Torres”
zurück 1985, in den “tiefen” Süden Chiles
“Abenteuer-Trip”,  in “tiefen” Süden von Chile und wie es dazu kam 1985 war es wieder einmal so weit, das Fisch-Fieber hat mich gepackt. Irgend in einem Fliegen-Fischer-Magazin hatte jemand eine Reise in den “tiefen” Süden Chiles aus- geschrieben. Da sollten, im dortigen Herbst, monströse See-/Bach-Forellen aus dem riesigen Lago Carrera, in den Fluss einsteigen, um zu laichen. Ich rief dann beim Veranstalter an, aber seine Frau sagte mir, ihr Mann sei bereits dort unten und sie hätte momentan keinen Kontakt zu ihm. Damals hatten Eltern von Swissair-Angestellen hohe Ver- günstigungen beim Fliegen und da ich nicht zum ersten Mal in Chile war, habe ich mich entschlossen, das auf eigene Faust selber herauszufinden. Laut den Beschreibungen kon-nte es sich nur um den Lago Carrera handeln und um den Fluss Rio Ibanez. Innert 2 Wochen war alles organisiert, Flug von Zürich nach Santiago do Chile, Weiterflug  nach Balmaceda, (Zwischen-landungsort auf dem Weg nach Punto Arenas). Mietwagen dort durch den “Autoclub do Chile). Nach der Ankunft in Balmaceda, das “Flughafen-Gebäude” war ein besserer “Schopf”, stand ich mitsamt dem Gepäck buchstäblich allein in der Pampa. Kein Bus, kein Taxi, einfach nichts und die wenigen Passagiere, die mit mir aus-stiegen, waren schon verschwunden. Irgendwie schaffte ich es dann doch, dass mich ein zufällig auftauchendes Fahr-zeug in die rund 50 Kilometer entfernte Ortschaft  Coihaique mitnahm. Da wollte ich dann den bestellten Mietwagen über-nehmen, aber das war Sense. Sie hätten nur zwei Autos und beide seinen weg, das für mich reservierte hätte ein Ami und der habe es noch nicht zurück gebracht. Was mache ich jetzt? Nach Achselzucken, offerierte mir der Angestellte, wenn ich wolle, würde er seine Freund, einen Lehrer fragen, ob er mir seinen Privatwagen leihen würde, gegen Entgelt, ist ja klar. Wir wurden dann handelseinig und ich übernahm dessen Renault R5, um damit über die noch ungeteerte Strasse, an Bal- maceda vorbei, nach Puerto Ibanez zu fahren. P. Ibanez ist ein kleiner Hafen, am grossen Inlandsee, von dort geht eine kleine Fähre auf die andere Seite, des hier ca. 40 km breiten Sees nach nach Chile Chico. P. Ibanez war, zumindest damals ein richtiges Kaff, ein paar wacklige Holzhäuser im Gründerstil, ein einziges Telefon fürs ganze Dorf, das vielfach defekt war. Eine einzige Hosteria, kaum etwas zu essen, schlafen auf einer Pritsche in einem Vielbett-Männer-Saal. Alles so richtig “romantisch. Am andern Tag bin ich dann auf Erkundungsfahrt . Ein paar Kilometer ausserhalb des Dorfes, in der Nähe der Saltos (Wasserfall) hat es eine kleine Brücke über den Fluss, bald nachher noch eine Brücke über einen Seitenzufluss. Da wollte ich zum Wasser und wer war schon da? Der ”Ami” mit “meinem” Mietwagen. Ein ehemaliger Airline-Pilot. Wir freund- eten uns dann schnell an und verbrachten 2-3 lustige, erfolgreiche  Fischertage. Er hatte auch einen einheimischen “Guide”, der zwar kein Wort englisch sprach, aber mit Händen und Füssen verständigten wir uns doch irgendwie.
Chile Fälle
Wikipedia sagt: Coyhaique   ist eine Stadt im Süden von Chile und liegt in der Región de Aisén (Region XI). Coyhaique hat ca. 43.000 Einwohner (2005) und ist die Hauptstadt der Region. Sie liegt rund 1650 km südlich von Santiago. Geografie Coyhaique, Hauptstadt der Region Aisén, Monument der europäischen Besiedlung. Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Río Simpson und Río Coyhaique in einem waldreichen Tal. Die Fernstraße Carretera Austral führt durch die Stadt. Das Klima ist geprägt von polaren Wintern, maritimen Wetter von der nahen Küste und kontinentalem Klima von der Anden-Seite. Geschichte Die Stadt wurde 12. Oktober 1929 gegründet und wurde schnell zum wichtigsten Ort in der Region. Über den Río Simpson konnte man leicht den Hafen Puerto Aysén erreichen. Der Hafen von Puerto Aysén  ist heute versandet. Die Schiffe legen in Puerto Chacabuco an. Vor der Kolonisation lebten indianische Ureinwohner vom Stamm der Chonos und Alacalufes in diesem Gebiet. Die neuen Siedler rodeten ab  1900 riesige Waldgebiete und es entstanden große Vieh-/Schaf-Weiden. Wirtschaft Coyhaique ist das Wirtschaftszentrum der Region. Die Stadt besitzt einen Regionalflughafen “Aereopuerto Teniente Vidal” 7 km südlich der Stadt. Die Wälder bieten der Forst-wirtschaft reichlich Holzbestände. In den Minen um Coyhaique wird Zink gefördert. Ansonsten ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle. Umstritten ist das 'Alumysa'-Projekt der kanadischen Firma Noranda Holding Ltd. und dem  Alumysa Joint Venture. Diese wollen im Gebiet um Coyhaique ein riesiges Aluminium-Werk errichten. Chile selbst verfügt allerdings über keinerlei Bauxit zur Aluminium-Herstellung, dieses müsste dann  importiert werden. Umweltschützer befürchten große Umweltschäden durch die Abwässer dieser großen Industrieanlage. Tourismus  Um Coyhaique gibt es einen Nationalpark und nationale Reservate, die zu Ausflügen einladen. Zu nennen sind hier der Rio Simpson (Nationalpark), sowie die nationalen Reservate Coyhaique und den Cerro Castillo. Viele Seen laden zu Besuchen ein, wie der Lago “Castor y Pollux”, Lago “Caro”, Lago “Frio”, Lago “La Paloma”, Lago “Elizalde”, Lago “Caro” und der Lago “Atravesado”.
Nach dem Aufenthalt in P. Ibanez fuhr ich mit dem R-5 zurück nach Coihaique. Mit dem “Ami” habe ich abgemacht, dass er auch in 1-2 Tagen  zurück kommt und ich dann seinen/meinen Mietwagen, einen kleinen Suzuki 4x4, übernehmen kann. Als er am nächsten Tag zurück kam, stellte er mich den einzigen beiden Fliegen- fischern im Ort vor. Dem Spital-Arzt und dem Apotheker. Mit Feuer und Flamme wurden gleich Fischertrips in die Umgebung organisiert. Zuerst zum Lago Frio und an den Lago Cara, zum dortigen Fluss-Auslauf. Ich bin dann aber nochmals runter zum Rio Ibanez und auch ein Stück runter an den Rio Simpson.
Coihaique-Panorama
“Carretera Austral “(aus Wikipedia)   Die Carretera Austral (offizielle Bezeichnung Ruta CH-7), ist eine rund 1350 Kilometer lange Straße von Puerto Montt nach Villa O’Higgins an der Süd-Grenze der Región de Aisén Bau Lange Zeit war der Süden Chiles nur per Flugzeug oder Schiff zu erreich- en. Der Panamericana-Highway führte nicht durch diese unwegsame Gegend, sondern über Argentinien nach Feuerland; der Grund liegt in der dichten Bewaldung des Gebietes, wohingegen das argentinische Pata- gonien sehr karg und somit weitaus leichter zu bebauen ist. Im Jahre 1976 begannen unter Diktator Augusto Pinochet die Bauarb- eiten an einer Strasse in den Süden. Die “Carretera Austral” bildete das aufwendigste Grossprojekt in Chile im 20. Jahrhundert. Ausgangspunkt für den Bau war die Stadt Puerto Montt. Mehr als 10.000 Soldaten wur- den zeitweise für den Bau eingesetzt. Der Straßenbau erwies sich als äußerst schwierig, da die Landschaft von Fjorden, Gletschern und Ge- birgszügen durchzogen ist. Mehr als 20 Jahre wurde an der Straße gebaut. Die reine Nord-Süd-Route erwies sich als technisch unmöglich. So führen rund 1150 km von Norden nach Süden und rund 229 km von West nach Ost. Der nördliche Teil zwis- chen Puerto Montt und Chaitén ist noch nicht fertig gestellt. Zwischen Hornopirén und Caleta Gonzalo verkehrt eine Fähre. Zu meiner Zeit, auch von Chaiten nach der Insel Chiloe Der Bau kostete rund 200 Millionen US-Dollar. Trotzdem sind weite Teile nur einfache Schotterpisten; die Wartung und Pflege erweist sich als aufwändig. Die Straße gilt als Geheimtipp für Enduro-Fahrer, die die grandiose Landschaft genießen wollen. Fortsetzung des Baus Um die Lücke zwischen der Región de Magallanes y de la Antártica Chilena und dem Rest Chiles langfristig zu schließen, führt das militär- ische Baukommando “Cuerpo Militar de Trabajo” trotz sehr schwierigen Terrains den Bau des fehlenden Teilstücks fort. Dieses soll westlich des Campo de Hielo Sur parallel zum Mesier-Kanal verlaufen. Aktuell wird an zwei Teilstücken zwischen Río Bravo und dem Montt-Gletscher im Norden sowie zwischen Puerto Natales und dem Stanley-Fjord im Süden gearb- eitet. Für die 935 fehlenden Kilometer sind 25 bis 30 Jahre Bauzeit ver- anschlagt, der Plan geht von neun Fährverbindungen, wegen des von Fjorden zerklüfteten Terrains aus.     
Damals noch, musste man mit der Fähre von Chaiten zur Insel Chiloe rüber, und auf der Strasse wieder bis zur Fähre zum Festland, dann weiter nach Puerto Montt. Ich bin nach Petrohue, am “Lago Todos los Santos” zu Alberto Schirmer, meinem Bekannten in der “Hosteria Petrohue”. Hier musste ich mich erst von einer schweren Erkältung kurieren, die ich mir eingefangen hatte. Nach ein paar weiteren Fischer- tagen, bei schöntem Wetter,  flog ich dann von Puerto Mont aus zuerst nach Santiago und dann zurück nach Zürich
 t.