zurück zurück Chile 1981 1981, noch unter den Obristen, zum ersten Mal nach Chile
Als passionierter Fliegenfischer überlegten wir uns Anfangs 1981, wohin wir im frühen Frühling auch gehen könnten, 1. damit ich Fliegenfischen kann, und 2. wo es für meine Frau noch schön warm ist. Da unsere Tochter damals bei Swissair arbeitete, erhielten Eltern speziell günstige Flug-Preise. Da Neuseeland nicht im Steckennetz der Swissair enthalten war, das Ziel aber aus kli- matischen Gründen, auf der südlichen Erdhälfte liegen musste, kam nur Südafrika oder der Süden von Süd-Amerika, (Chile und Argentinien), in Frage. Dort ist in unserm Winter, dann Sommer. Wir entschieden uns für Chile. Wir flogen zuerst nach Rio de Janeiro, wenige Tage vor dem Karneval, auf den wir gerne verzichten konnten. Nach 3 Tagen Aufenthalt, flogen wir weiter nach Santiago do Chile. Dort nahm uns der SR-Stations-Manager in Empfang, schleuste uns durch die “Hintertüre” an der Immigarations- kontrolle vorbei. Nach Stadtbesichtigung ect., mietete ich ein Auto und wir fuhren längs, rund 1000 km, durch diesen Teil Chiles, in dessen Süden. Der Stations-Manager gab mir eine Adresse eines Schweizers, der in der Nähe von Puerto Montt, in Petrohue, am Lago Esmeralda/ Todos los Santos, ein kleines Hotel hatte. Von hier aus befischten wir die Flüsse und See-Einläufe in dieser herrlichen Landschaft, direkt “unter” dem schönsten Berg, dem Vulcan Osorno. Einmal, zusammen mit Roberto Schirmer und seinen Kindern, per Boot den Rio Petrohue rauf und hinunter. Zwischendrin unternahmen wir, trotz des Mietwagens, den wir im Hotel stehen lassen mussten, noch einen kurzen Trip, über die hier eher niedrigen Anden, nach Bariloche in Argentinien und befischten dort, in der Nähe liegende, Gewässer.
Von Santiago aus, auf der Strasse # 5, nach Chillan, Temuco, Osorno, und mit gelegentlichen Abstechern, nach Puerto Montt und dann nach Petrohue, zum Alberto Schirmer, unserm Hotelier. Trotz dem einfachen Aussehens des Hotels, immerhin hat damals die heutige Königin Elisabeth II, bei ihrem Besuch hier im Süden unten, auch da übernachtet, fühlen wir uns wohl. Heute sieht das natürlich ganz anders aus.
Das Hotel liegt am Fuss des Vulkan Osorno, für mich der schönste Berg der Welt, da kann mir der Fuijyama gestohlen werden. Der See, der dank seiner vielen Arme, an den Vierwaldstättersee in der Schweiz erinnert, liegt mitten im Nationalpark “Perez Rosales” und hat fast keine Häuser rundherum.
Float-Trip auf dem Petrohue-Fluss  Wir unternahmen mit Fam. Schirmer einen Float-Trip auf dem Petrohue-Fluss, der aus dem Lago “Todos Los Santos”-See bis hinuter nach Ralun ins Meer fliesst
Lachs-Fischen unter den Vulkanen. Im grossen See, zwischen Puerto Montt und Petrohue liegt der der Lago Llanquihue. Da drin hatte es schon damals einen grossen Coho-Lachs-Bestand, der über den See-Ausfluss von und zum Meer konnte.
Bariloche, auf der andern Seite der Anden, wird auch das südamerikanische St.Moritz genannt. Interessant ist, dass dieser Teil Argentiniens von der Pazifik-Seite her besiedelt wurde, da so der Weg zum Meer viel kürzer war. Die meisten Kolonisten stammten aus Deutschland, viele davon aus der Bodensee-Region. Daher wird dort noch öfters deutsch gesprochen, oder zumindest verstanden. Unser Bekannter, Alberto Schirmer ist ein direkter nachkomme des unten genannten Ricardo Roth. Roths Firma baute dann auch die Strasse über den Pass  von Puilla nach Laguna Frias und unterhielt die Schiffe auf den Seen. Daraus entstand dann die bekannte “Touristen-Route” Transandio / Cruce de Lagos von P. Montt nach Bariloche, mit mehrfachem Wechsel von Bus zu Schiff.  http://www.interpatagonia.com/bariloche/lake-tour-puerto-montt.html History oder Vorgeschichte Petrohué means “Misty Place,” a name derived from long ago when Osorno Volcano’s eruptions of hot lava flowed into Todos los Santos, producing clouds of steam. The site of Petrohué was never inhabited by native populations who feared the great Volcano Osorno. For thousands of years the whole valley remained an untouched virgin wilderness. After the local German colonization in the mid-1800’s, people began to venture to the volcano’s hidden side, arriving to Petrohué and discovering the marvel of Lake Todos los Santos. At the end of the 1800’s, the Chile-Argentina Company opened the Andean lakes route to bring Patagonian sheep wool to Puerto Montt for shipment to Europe via the Magellan Strait. The route traversed the Andes from Puerto Varas to the newly-founded city of San Carlos de Bariloche, crossing lakes Llanquihue, Todos los Santos, Frías and Nahuel Huapi. In 1913, the Chile-Argentina Company went bankrupt in the onset of World War I. It was bought by Ricardo Roth, a visionary Swiss explorer, and transformed from a shipping route into a tourism business. The headquarters in Petrohué became a guesthouse where tourists could rest from their long journey on the steamboat “Tronador” or on their horseback ride from Ensenada. Petrohué was always a strategic point during this journey and preferred by visitors as a place to rest and enjoy a beautiful, untouched wilderness. These days Petrohué proudly preserves its original enchantment and the living history of its first explorers. Petrohué Lodge still belongs to the family of that first man, a pioneer in the region’s tourism, whose vision created Chile’s first national park in the valley surrounding Todos los Santos, known to him as Emerald Lake.  Thank you Ricardo Roth.
Noch in Zürich erhielt ich von einem Swissair-MC (Maitre de Cabin) den Tip, wenn wir in Bariloche seien, doch zum Traful zu fahren und dort zur Estancia “Prima- vera” zu gehen. Wenn sie uns nicht reinlassen sollten, soll ich nur seinen Namen nennen. Was wir dann auch taten und wir wurden auf die riesige Estancia ge- lassen. Mit meinem Miet-R-4 aus Bariloche musste ich über Stock und Stein fahren, auch durch Bäche, um mich zum Traful durch zu kämpfen. (Später hörte ich, dass das Gut von Ted Turner (CNN) gekauft worden sei)
Nachdem wir ein wenig in Argentinien geschnuppert hatten, zu der Zeit war da noch Diktatur, war der arg. Peso total überbewertet, was zu ganz komischen  Wechsel-Kursen führte. zB. Ein Glas Coca Cola 8 US-$. Mein Mietwagen, ein Renault R-4, kostet 1 $/km, keine Frei-Km, usw. ,sind wir auf dem gleichen Weg wieder zurück nach Petrohue. Gelegentlich machten wir uns auf zur langen Fahrt zurück nach sanitago und flogen über die Anden zurück nach Zürich
Wohlbehalten, zurück in Zürich Tronador
Santiago mit San Cristobal-Hügel
Präsidenden-Plast
Puerto Montt
alt
neu
Ein bisschen “Geschichte”
Hotel Peulla
Bariloche
Casita Suiza
Bariloche vom See-Ende her
Strasse entlang R. Limay
Aconcagua , fast 7000 m hoch