zurück zurück Argentinien &  Chile Zwischen 1981 und 1990 habe ich mehrere Reisen nach Argentinien unternommen, teilweise auch mit “Umweg” über Chile. Befischt habe ich dabei die Flüsse Alumine, Chimehuin, Collon-Cura, Currhue, Limay, Malleo, Traful, Quillen. 1981 hat mich meine Frau, und 1990, mein Freund Johann, begleitet, sonst war ich immer allein angereist. Zwischen-Aufenthalt 1990 in Florida bei Dick und Sandy, sonst je nach Flugroute, meist in Buenos Aires 1990 1981 Rest
http://www.hosteriachimehuin.com.ar/home.html
meist wohnte ich in “Hosteria Chimehuin” in Junin
Web:
Float-Trips auf Rio Aluminé und Rio Colon-Cura
Es gab Halb-Tages- / Ganz-Tages- und Zwei-Tage-Trips. Reichhaltige Verpflegung vom Grill-Feuer, Bier und Wein aus riesiger Eisbox. Tisch und Stühle. Zum Übernachten wurden Zelte aufgestellt, am Morgen gab’s ein Riesenfrühstück mit Eiern und Speck und was noch dazugehört. Ganz auf die meistens amerikanischen Gäste ausgerichtet. Also riesig war die Fischerei nicht, pro Boot waren 2 Fischer, einer vorne, der andere hinten, zwischendrin  die Riesenboxen. Die Flüsse fliessen teilweise weit entfernt von Strassen durch die Wildnis. Am Übernachtungsort hatte es auch eine Herde wilde Guanakos. Der Hengst stand in der Höhe auf einem Vorsprung und “bellte” uns Ruhestörer an
Fluss-System: Lago Paimun-Lago Huechulafquen-Rio Chimehuin, der mündet in den Rio Aluminé, ab da Rio Colon-Cura
Fluss-System: Lago Trommen--Rio Malleo--Rio-Alumine
Lago Trommen mitten in den Anden
Die “San Huberto”-Geschichte oder was es nicht für Zufälle gibt In der “Hosteria Chimehuin” schwärmten mir die “Amerikaner” immer von der “San Huberto-Lodge” am Rio Malleo vor. Das wollte ich auch mal ausprobieren. Daher übernachte ich einmal dort. Die Besitzer sind “Die Olsons”.     http://www.olsenfamily.com.ar/en/content/fishing  Den Erzählungen nach, gehört auch der Lago Trommen zu ihrem Revier. An einem Tag schloss ich mich andern Gästen an, die dort hin auf einen Tagestrip wollten. Nach einer holprigen Fahrt über Stock und Stein erwartet uns eine grösser Motorjacht und  wir fuhren kreuz und quer, an Bach-Einläufe zum Fischen. Das Wasser ist so klar, dass man viele Meter tief sieht. Unser Ergebnis war ganz passabel. Am Abend kam dann einer der Begleiter mit einen wunderschönen Saibling (siehe Foto). Das Naturschauspiel ist hier absolut phantastisch. Der Lago Trommen ist durch hohe Berge eingerahmt und im Rücken der Vulkan Lanin Ein Familien-Mitglied organisiert auch die Floattrips. In der Lodge sagte man mir, es dürfe nur auf der linken Seite des Malleo gefischt werden, dh ein Zugang zur rechten Seite sei nicht erlaubt. Olsons haben die linke Seite des ganzen Tales, mit Lago Trommen, zu “Eigen”. Die rechte Seit gehört einem andern Rancher, der dort Polo-Pferde züchtet. Namen habe ich vergessen. Die “San Huberto-Lodge” war wirklich schöner als sonst üblich, aber die Preise war auch “amerikanisch”. Der 16 j. Sohn, der die Fischer-Gäste begleitet, verlangte 100 US-$/Tag. Zur damaligen Zeit war das für dortige Verhältnisse ein “Vermögen”. Für die “Amis” aber normal. Bei einem früheren Aufenthalt in Junin, sprach mich jemand an, als er meine Fliegen-Rollen sah. Ich wusste das Orvis diese Rollen aus Argentinien bezog, aber natürlich nicht von wo. Er sagte, er sei der Hersteller dieser Rollen. Im Gespräch erwähnte er dann, dass er diese Rollen auf einer Maschine herstelle  die er gebraucht in der Schweiz gekauft habe, von einer grossen Firma in Schaffhausen. Zufällig war ein Mitglied des Sedge-Club, dessen Präsident ich war, dort Betriebsleiter. So gab ein Wort das andere, und wir haben uns ein bisschen angefreundet. An einer Agro-Ausstellung stellte er mich dann einem Rancher vor, eben dem, der die andere Seite des Malleo-Tales besass. (!!) Ab dieser Zeit durfte ich nach Telefon-Anruf, dessen Land betreten und so die rechte Seite des Malleo befischen.  Denn wer ohne Erlaubnis einfach durch ein zufällig offenes Tor fährt, muss damit rechnen, dass am Abend dann das Tor verriegelt ist und er kilometerweit zur Ranch wandern muss, um Abbitte zu leisten. Ein ähnliche Geschichte erlebt ich, als ich allein in der Hosteria Chimehuin war und dort Sandy und John aus Florida traf. John war Feuerwehr-Mann aus Ft. Lauderdale und Sandy hat dort einen kleinen Fischereiartikel-Laden. Sie erzählten, dass sie eine Guide genommen hätten, der sie für 75 US-$/Tag, mit ihrem  Mietwagen zu einer Ranch gebracht hätte, wo sie über einen Zaum klettern mussten, allerdings mit “Public Access-Tafel”, um dann “kilometerweit” an den “Chimehuin” zu wandern. Als ich “Donna Elena”, die Lodge-Besitzerin, eine ehemalige Österreicherin,  fragt, sagte sie das könne sich nur um die  xy-Ranch, mit dem “Castello Aleman”-genannten Haus sein, das sehe aus wie ein deutsches Schlösschen. Am nächsten Tag, kurz entschlossen, dorthin. Die Türe öffnete sich und eine Dame fragte, was ich möchte. Mit meinen paar Brocken spanisch-italienisch erklärte ich ihr, dass ich zum Fischen fahren möchte. Sie frage dann, woher ich komme, als ich Schweiz sagte, wechselte sie plötzlich zu deutsch und gab mir die Erlaubnis auf der riesigen Ranch herumzufahren.  (ca. Mitte der Strasse RP 49 bis zum Zusammenfluss mit dem Collon-Cura ) Als ich das “Donna Elena” erzählte, sagte sie, dass das Nachkommen aus der deutschen Kaiser-Familie wären. “Das schwarze Schaf” der Familie, den man nach Argentinien “verbannt” habe.
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am Lago Paimun, dem hintern Ende des Lago Huechulafquen
Grenzposten Paimun
Blick tal-auswärts auf die Engstelle
Die weltberümte “Boca di Chimehuin”, damals und heute
am untern Teil des Chimehuin, bis zum Zusammenfluss mit Rio Alumine, zum Rio Colon-Cura
Lago Trommen
Saibling aus dem L.Trommen
Rio Malleo
Malleo-Tal mit V. Lanin
“Pieda Virgen”, einer der vulkanischen Rest im Malleo-Tal
 what a beauty
Am oberen, schnell fliessenden, Teil des Rio Malleo
Situations-Karte des L.Trommen mit R. Malleo
Hosteria “San Huberto”
Blick vom V. Lanin auf den L. Trommen, im leichten Nebel